Politik & Gesellschaft

 

Die Frage nach Krieg und Frieden geht weit über militärische Konflikte hinaus. Für den inneren Frieden unserer Gesellschaft ist zum Beispiel auch wichtig, wie Politiker mit unseren Daten umgehen, inwieweit sie Bürger an Entscheidungen beteiligen und was wir aus der Geschichte lernen. Zu solchen Themen bieten wir Diskussionsveranstaltungen, Bildungsurlaube und Vorträge.
>> Fotos und weitere Informationen über die KursleiterInnen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.

 

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm

 

Veranstaltungsreihe «Von 1968 bis 2018»

 

«Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime»

Do 07.02.2019 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Kostenbeitrag erbeten / Kurs 79-I3

Lale Akgün mit Buchtitelmotiv (Ausschnitt). Quelle: Archiv

Lale Akgün . Gibt es denn aufgeklärte Muslime? Welche Dominanz hat der konservative Islam in Deutschland? Welche Bilder vom Islam prägen das Bewusstsein? Als säkulare Muslimin will Lale Akgün auch andere darin bestärken, sich vom konservativen Gebots-Islam der Funktionäre zu emanzipieren. Indem sie sich – gemäß den Grundsätzen der Aufklärung – ihres eigenen Verstandes bedienen und dann zu einer zeitgemäßen Interpretation des Islams kommen, der nicht mit der individuellen Freiheit und der Gleichberechtigung kollidiert. Sie stellt in ihrem neuen Buch die Gesichter des politischen Islams vor und zeigt die Mechanismen auf, die dazu führen, dass orthodoxe Strömungen ihren Einfluss ausweiten. Sie reflektiert die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die einen liberalen Islam begünstigen würden.

Lale Akgün hat das Landeszentrum für Zuwanderung NRW aufgebaut, war zwei Legislaturperioden für die SPD im Deutschen Bundestag und arbeitet als Senior Researcher an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie ist Autorin und hat mit «Tante Semra» große Erfolge.

>> Eine Leseprobe als PDF hier.

 

Karl Marx und die Frauen

Mi 13.02.2019 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd/ Kostenbeitrag erbeten / Kurs 79-I2

Jenny Marx

Ina Hoerner . Alle reden von Karl Marx, denn er wird 200, und seine Texte sind bis heute bedeutend und aktuell! Doch was wäre aus Marx ohne die Unterstützung durch seine Ehefrau Jenny von Westphalen, durch seine Haushälterin Helena Demuth oder seine drei Töchter geworden? Der Vortrag, der mit Bildern illustriert wird, nimmt die Frauen in den Blick, die Marx prägten und durch ihre – unbezahlte - Arbeit, Pflege und Aufmerksamkeit dazu beitrugen, dass der große Denker sein Werk schreiben und der Nachwelt hinterlassen konnte.

Ina Hoerner war 40 Jahre in der Erwachsenenbildung tätig, sie hat mehrere Schriften zu frauen- und lokalgeschichtlichen Themen veröffentlicht. Als links-feministische Aktivistin hält sie Vorträge und führt historische Stadtrundgänge zu frauengeschichtlichen Themen durch.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Frauengeschichtsverein Köln.

 

Mit Haltung gegen Populismus - Erfahrungen aus Europa

Di. 19.03.2019 / 19.30 – 21.30 Uhr / Melanchthon-Akademie, Karthäuser Wall 24, 50678 Köln-Südstadt / 3 Ustd / Eintritt 5 Euro / Kurs 79-G2

«Allpolnische Jugend» demonstriert in Warschau . Quelle: wikipedia

Dr. Karsten Grabow . In den letzten Jahren haben populistische Kandidaten und Parteien in Europa beachtliche Erfolge erzielt. Einige, wie die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Polen oder die Schweizerische Volkspartei sind sogar die stärksten Parteien in ihren Ländern geworden und besetzen dort höchste Staats- und Regierungsämter. Doch nicht alle Populisten sind gleich radikal und gleich schrill in Auftritt und Tonalität. Gemeinsam ist allen Populisten jedoch, dass sie ein Krisensymptom sind. Die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. «Mit Haltung gegen Populismus» von 2018 untersucht, wie Parteien links und rechts der Mitte in Europa auf ihre rechts- und nationalpopulistische Konkurrenz reagieren und welche Strategien dabei angewendet werden. Vortrag mit Diskussion.

Dr. Karsten Grabo ist Mitarbeiter an dieser Studie. Eine Veranstaltung von Friedensbildungswerk und der Melachthon-Akademie.

 

Strafe und Gefängnis

Do 21.03.2019 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln / 3 Ustd / Kostenbeitrag erbeten / Kurs 79 – M1

Haftzelle . Quelle: wikipedia

Rehzi Malzahn, Klaus Jünschke . Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen bedarf, die sie ausführen, und immer bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften eine Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes ausprobiert. Rehzi Malzahn hat gemeinsam mit anderen Autor*innen das Thema aufgegriffen. Der Sammelband vereint Kritik an Strafe und Gefängnis mit einer Präsentation möglicher Alternativen. Neben Vorstellungen von Straftheorien und kritischer Kriminologie stehen Beiträge über Gefängniskritik, Wortmeldungen aus dem Gefängnis und Gedankenspiele zu seiner Abschaffung. Mit den Konzepten Restorative Justice und Transformative Justice — zu deutsch irgendetwas zwischen «heilende Gerechtigkeit» und «transformierende Unrechtsbewältigung» — werden handfeste Alternativen aufgezeigt. An diesem Abend wird das Buch vorgestellt.

Klaus Jünschke war von 1995 bis 2018 im Beirat der Justizvollzugsanstalt Köln Ossendorf und ergänzt den Blick mit seinen Eindrücken und Erfahrungen.

Rehzi Malzahn ist Autorin, Publizistin und Aktivistin.

Hinweis: Unsere Veranstaltung zum Thema: «Einführung in die Restorative Justice» findet am Mo 25.02.2019 um 19:30 Uhr statt. >> Siehe unter Krieg & Frieden

 

Versammlungsrecht – leicht gemacht

Di 26.03.2019 / 19.00 – 21.15 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Kostenbeitrag erbeten / Kurs 79-V1

Stuttgarter Hauptbahnhof Nordfluegel am 26.08.2010 . Quelle: wikipedia

Jasper Prigge . In unserem Grundgesetz, welches dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, ist das Recht der Versammlungsfreiheit ein hohes Gut. «Art 8. (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. (2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.»

Der Absatz 2 ist aber die Stellschraube, mit der staatliche Behörden dieses Grundrecht immer wieder und immer weiter einschränken. So waren beim G20 Gipfel in Hamburg wie im Hambacher Wald die notwendigen Zeltlager verboten worden.

Der Rechtsanwalt Jasper Prigge hat einen Praxisleitfaden erstellt, mit dem Aktive aus Initiativen, Gewerkschaften, Vereine und Verbänden in der Auseinandersetzung mit den Versammlungsbehörden etwas Sicherheit gewinnen können. An diesem Abend wird er auf die aktuelle Situation des Versammlungsrechts eingehen und Praxistipps geben.

Bei Interesse können wir zusammen mit Jasper Prigge auch Trainings zum Versammlungsrecht anbieten.

 

Warum die braunen Demagogen so gefährlich sind

Rechtspopulisten im Parlament

Mo 29.04.2019 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln / 3 Ustd / Kostenbeitrag erbeten / Kurs 79 – B2

Gudrun Hentges, Christoph Butterwegge . Seit die AfD in das Europaparlament, mehrere Landtage und den Bundestag eingezogen ist, wird darüber diskutiert, ob die Rechtspopulisten aufgrund gezielter Provokationen und «Politikunfähigkeit» bald wieder aus den Parlamenten verschwinden oder sich dort für längere Zeit etablieren können. Die Rechtspopulisten nur als «Rattenfänger» oder «braune Demagogen» abzutun, führt jedenfalls zur Unterschätzung der mit ihren Wahlerfolgen dieser Parteiformation einhergehenden Gefahren. Butterwegge, Hentges und Wiegel analysieren klar: Nur ein konsequenter Kampf gegen die äußerste Rechte, der zivilgesellschaftliche Aktivitäten und außerparlamentarische Initiativen einschließt, kann eine Normalisierung der parlamentarischen AfD-Repräsentanz verhindern.

Gudrun Hentges lehrt seit 2016 Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung an der Universität zu Köln.

Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanistischen Fakultät der Universität zu Köln.

 

70 Jahre nach der Verkündung: Grundgesetz in der Bewährung

So 19.05.2019 / 10.00 – 16.00 / Melanchthon Akademie, Kartäuser Wall 24, Köln-Südstadt / 10,- Euro Eintritt inkl. Imbiss / Kurs 79-G3 / Anmeldung erforderlich

Unser Grundgesetz hat der zweiten Demokratie in Deutschland 70 Jahre lang trotz mancher Krisen und vielfältiger Herausforderungen ein festes Fundament gegeben. Mehr noch: gerade in den aktuellen Auseinandersetzungen im Umgang mit Flucht und Migration, mit zunehmender Vielfalt und Pluralisierung von Kulturen, Religionen und Lebensformen wächst der Bezug auf die Werte des Grundgesetzes, auf das Gebot der Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Neue Ansprüche auf Partizipation (Kinderrechte, Wahlrecht für alle)  auf der einen, nicht eingelöste Gebote (Sozialpflichtigkeit des Eigentums, Gleichstellung der Geschlechter) auf der anderen Seite, aber auch die zunehmende Stärke antidemokratischer und grundgesetzfeindlicher Kräfte stellen unser Grundgesetz vor eine ernste Bewährungsprobe.

Daher möchten wir die Grundregeln unseres demokratischen Miteinanders wieder stärker ins Bewusstsein rufen und auf den Prüfstand stellen. Nach einem Impulsvortrag wird die Tagung Workshops zu den Themen Migration/Integration, Kinderrechte, Sozialstaatsprinzip und Religionsfreiheit geben.

Kölner Runder Tisch für Integration e.V., Friedensbildungswerk Köln, Melanchthon-Akademie, EL- DE- Haus Verein

 

 

Köln (post-)kolonial – Ein kolonialkritischer Stadtrundgang im Nippeser «Afrika-Viertel»

Freitag 12.04.2019 um 15:30 Uhr / Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben / 3 UStd / Preis: 10 (8) Euro / Kurs 79-L1 / Anmeldung erforderlich!

Quelle: Archiv

Bebero Lehmann . Das Ende des deutschen Kolonialreichs liegt mehr als 100 Jahre zurück. Doch koloniale Strukturen und Denkmuster prägen auch heute noch unser Zusammenleben und es gibt in zahlreichen Städten Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen. Im kollektiven Geschichtsbewusstsein kommt dieses Kapitel der deutschen Geschichte aber nur schleichend an.

Kaum einer weiß, weshalb Köln Anfang des 20. Jahrhunderts als «Koloniale Metropole» des Westens galt. Warum auch Gustav Nachtigal ein Kolonialverbrecher war. Oder wie der Kameruner Rechtsgelehrte Rudolph Manga Bell in seiner Heimat gegen die deutsche Kolonialherrschaft klagte.

Der Kolonialkritische Stadtrundgang gibt in der Auseinandersetzung mit den Straßennamen im Kölner «Afrika-Viertel» tiefere Einblicke in die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands. Außerdem wird thematisiert, wie mit Straßennamen als öffentlichen Erinnerungsorten hierzulande – und auch in anderen Ländern mit kolonialer Vergangenheit – umgegangen wird.

Bebero Lehman ist Historikerin an der Uni Köln

Zur Anmeldung

 

 

 

Veranstaltungsreihe

Von 1968 bis 2018

 

1968 / 2018 - Blick zurück nach vorn

Köln alternativ, links, feministisch, radikal, autonom…

 

Das Jahr 2018 ist geprägt von zwei wichtigen Daten: 1918 und dem Ende des 1. Weltkrieges (siehe Krieg & Frieden) und den Ereignissen von 1968. Die vier Ziffern sind nur ein Symbol für eine umfassende Veränderung der versteinerten Adenauerzeit, des bedrückenden Schweigens über den Nationalsozialismus und der notwendigen Erneuerung der Gesellschaft. Die Entwicklung hat schon weit vor 1968 begonnen, hatte europäische Auswirkungen und wirkt bis heute fort. In unserer Gesellschaft von heute finden sich viele Auswirkungen aus 1968. Nicht umsonst behauptet die Afd «sie sei die Konterrevolution zu 1968».

Zusammen wollen Kölner Initiativen, Organisationen und das Stadtmuseum Köln den eigenen Blick auf 1968 werden und schauen, was heute noch bedeutsam ist. Denn es ist unsere Geschichte.
Das Friedensbildungswerk ist Partner und wird eigene Veranstaltungen auf der Internetseite ebenso ankündigen wie die Veranstaltungen der KollegInnen.

>> In unserem Online-Kalender 1968 sind alle Veranstaltungen eingetragen.

>> Die Ausstellung zu «Köln68! Protest. Pop. Provokation.» ist im Kölnischen Stadtmuseum ab dem Sa 20.10.2018 bis zum So 24.02.2019 zu sehen.

>> Aus dem umfangreichen Begleitprogramm einige Veranstaltungen. Das Gesamtprogramm hier als PDF

 

Termine

 

1968

 

«KÖLN 68! Protest. Pop. Provokation.»

Die Ausstellung zu 1968 «Köln 68! Protest.Pop.Provokation.» ist im Kölnischen Stadtmuseum ab dem Sa 20.10.2018 bis zum So 24.02.2019 zu sehen. Das Friedensbildungswerk ist Kooperationspartner des Stadtmuseums.

>> Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm - hier als PDF

 

«Wir sind stärker geworden» - Filmabend

Mi 16.01. 2019 / 19.00 Uhr / Stadtmuseum / 5 (3) Euro

Film von Dietrich Schubert über die Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Köln und Bonn, mit einem Gespräch mit dem Filmemacher. Veranstaltung von «Köln im Film»

«Die Enkel der APO» – eine Bustour

Sa 19.01. 2019 / 10.00 – 16-00 Uhr / Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben / 35 (25) Euro / Anmeldung erforderlich

Eine Tour mit Jürgen Becker und Martin Stankowski zu Sozial-, Kultur- und Medienprojekten, deren Wurzeln auf 1968 zurückgehen. Im Preis ist ein kleiner Imbiss enthalten. Anmeldung erforderlich unter Stadtmuseum Tel 0221 / 221- 22 398

«Days – der Sound von 1968»

Do 24.01. 2019 / 17.45 Uhr / Philosophische Fakultät, Raum 3.229, Albertus-Magnus-Platz, Köln-Lindenthal / Eintritt frei

Der Sound von 1968 als Startschuss für die einzigartige Kölner Popgeschichte und Popgegenwart mit Dr. Ole Löding (freier Journalist)

Filmabend «Frauen schließen sich zusammen!» – Filme zur Frauenbewegung im Zuge der 68-er Bewegung in Köln

Mi 30.01.2019 / 19.00 Uhr / Stadtmuseum / 5 (3) Euro

Filmabend zur Frauenbewegung in Zuge der 68-er Jahre. Anschließend folgt eine Diskussion. Veranstaltung von Köln im Film

«Heinrich Pachl: Die lange Nacht»

Sa 09.02 2018 /18.00 – 24.00 Uhr / Filmforum im Museum Ludwig, 50667 Köln / 8 Euro

Kabarett – Theater – Film – Aktion «Heinrich Pachl: Die lange Nacht» mit Jürgen Becker und Martin Stankowski. Eine Veranstaltung von «Köln im Film» im Rahmen des Heinrich Pachl-Festivals.

„Auf den Spuren des Protestes»

Sa 16.02.2019 / 14.00 – 17.00 Uhr / 5 Euro / Anmeldung unter 0221 221 22398 (Kasse)

Stadtexpedition mit der Museumsführerin Ipek Krutsch

«Sexbomben, Girlpower und Mann mit Erfolg»

Do 21.02.2019 / 17.45 Uhr / Philosophische Fakultät, Raum 3.229, Albertus-Magnus-Platz, Köln-Lindenthal / Eintritt frei

Frauen- und Männerbilder in den Kölner Werbewelten der späten 1960er-Jahre mit Sascha Pries vom Kölnischen Stadtmuseum

 

Das Friedensbildungswerk hat für die Veranstaltungen zum Jahr 1968 einen Kalender angelegt

>> Zum Online-Kalender

 

1968

 

Dran bleiben – Zuversichtliche Rückblicke eines «Alt-68ers» - Buchvorstellung

Die Buchvorstellung fand im Friedensbildungswerk Köln statt. 60 Menschen sind gekommen.

«Die Autobiographie von Klaus Schmidt hat das Zeug, ein Dokument der Zeitgeschichte zu werden, obwohl es eine sehr persönliche Selbstbeschreibung ist. Ich habe mich beim Lesen seines Textes an viele Begebenheiten erinnert und zwischen den Zeilen immer wieder den Ratgeber entdeckt, der er mir persönlich oft war. Nicht aufdringlich, sondern die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler reflektierend, nicht eitel, sondern oft mit einem Augenzwinkern» (aus dem Nachwort von Günter Wallraff)

Klaus Schmidt, Theologe und Historiker, stellte an diesem Abend sein Buch vor und erläuterte im Gespräch seine zuversichtlichen Rückblicke.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Melanchthon-Akademie

>> Das Vorwort von Klaus Schmidt als PDF

>> Das Nachwort von Günter Wallraff als PDF

Das Buch wurde von Martin Stankowski auf WDR5 Scala besprochen.

Das Buch kann für 19,00 Euro im Buchhandel und auch im Friedensbildungswerk erworben werden.

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

 

Neue Arbeit – vor Ort in Köln-Mülheim
Jeden Mittwoch / 09.00 – 12.00 Uhr
INA, Düsseldorfer Straße 74, Köln-Mülheim / Teilnahme kostenlos / Kurs 79-I1

Heinz Weinhausen. «Neue Arbeit» steht für selbstbestimmtes, gemeinwesenorientiertes, umweltverträgliches Wirtschaften und Arbeiten. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) praktiziert dies seit mehr als 30 Jahren. Bei ihren wöchentlichen Gesprächskreisen berichtet und diskutiert die SSM über Aktivitäten und Perspektiven.

 

 

Wider die deutsche Bildungskatastrophe!
Diskussionsreihe des AK Bildung & Erziehung von Attac Köln

Jeden 2. & 4. Mittwoch im Monat / 20.00 - 22.15 Uhr

Alte Feuerwache, Köln-Agnesviertel / Teilnahme kostenlos / Kurs 79-P2

Oswald Pannes. Der Arbeitskreis Bildung&Erziehung von attac Köln – AK:BE – befasst sich über die ständige kritische Analyse des bildungspolitischen Geschehens in Deutschland hinaus in diesem Trimester schwerpunktmäßig mit der Schulentwicklung in Köln. Sie weist einen enormen Rückstand in der Gesamtschulversorgung auf, dem ein priorisierter Ausbau der Gymnasien über den Bedarf hinaus entgegensteht.

 

 

Bewegte Welt

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

Keine städtischen Räume für die AfD – Köln stellt sich quer.

Das Friedensbildungswerk unterstützt die Mitarbeitenden der VHS und des Museums, die kein Interesse haben an AfD-Veranstaltungen in städtischen Räumen. Demonstration am Do 20.12.2018 ab 17.30 Uhr am Rautenstrauch-Joest-Museum. >> Der Aufruf als PDF.

 

Sendung über «Bertha von Suttner»

Am Sa 29.12.2018 sendet Greenpeace Köln Radio im Bürgerfunk bei Radio Köln 107,1 Mhz ab 20.30 Uhr eine Sendung über «Bertha von Suttner». Mit einem Interview des Geschäftsführers vom FBK Roland Schüler. Auch im livestream unter www.koelner-buergerfunk.info

 

Vorstellung des Gedenkortes «Deportationslager Köln Müngersdorf»

Der neue Gedenkort Deportationslager Köln Müngersdorf wird am Do 17.01.2019 um 19.00 Uhr in der Jawne vorgestellt. Der Bürgerverein Müngersdorf ist Initiator eines würdigen Ortes und die Vorsitzende stellt ihn in der Albertusstraße 26 in Köln Innenstadt vor. Eine Veranstaltung des Jugendclubs Courage und des Arbeitskreises Lern- und Gedenkort Jawne.

 

Die Geschichte der Treuhand

Im April war Marcus Böick im Friedensbildungswerk, danach haben verschiedene Medien über seine wissenschaftliche Arbeit über die Treuhand berichtet. Hier der Podcast eines Interviews auf WDR3.

 

Zur Außenpolitik Saudi Arabiens

„Die Außenpolitik Saudi Arabiens: Alte Ziele, neue Strategien“ von Sebastian Sons. >> Hier als PDF in Ergänzung seines Vortrages vom Frühjahr im FBK.

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Aufarbeitung Atommüll

Auf der Tagung der evangelischen Akademie Loccum zur Endlagersuche für den Atommüll im Juni 2017 hat Roland Schüler einen Vortrag zur Vergangenheitsbewältigung gehalten. Der Text wird demnächst im Tagungsband erscheinen. >> Hier vorab das PDF

Am 03.02.2018 war unser Geschäftsführer Roland Schüler vom Nationalen Begleitgremium zu einer Tagung in Berlin eingeladen.

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org . Die Zeitung als PDF finden Sie hier.

 

 

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