Mediation Seminare

 

Das Friedensbildungswerk Köln bietet Ihnen hier Kurzeinführungen in die Methode an, aber auch die Vertiefung einzelner Anwendungsbereiche in Form von Einzelvorträgen, Reihen und Bildungsurlauben. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen die Mediation beim Bauen und Planen sowie die Streitschlichtung von und mit Menschen mit geistiger Behinderung.

 

 

Grundsätzliches zur Mediation
Ein Mediationsverfahren kann in Konflikten helfen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Gerade, wenn in einer Auseinandersetzung zwischen zwei oder mehreren ein Gespräch nicht mehr möglich scheint und Streit dominiert, sind Mediator:innen gefordert. Sie vermitteln als unparteiische Dritte und helfen den Beteiligten, doch noch eine Lösung zu finden.
Die Anwendungsgebiete der Mediation sind vielfältig: Sie wird in Ehe- und Familienangelegenheiten, bei Scheidungen, Trennungen und Erbschaften, in Nachbarschafts- und Mietkonflikten, im Berufsleben, in Schulen und Jugendeinrichtungen sowie im Umwelt- und Planungsbereich eingesetzt.
Das Friedensbildungswerk bietet Ihnen seit 1994 Kompetenz in Sachen Mediation. Unser umfangreiches Programm wendet sich an Interessierte und Einsteiger:innen ebenso wie an bereits ausgebildete Mediator:innen. Alle mehrtägigen Veranstaltungen und einige Tagesseminare sind als Bildungsurlaub anerkannt.
>> Grundsätzliches zum Mediations-Angebot des Friedensbildungswerks lesen Sie auch hier: Flyer_Mediation.pdf.
>> Informationen über die sechsstufige Fortbildung zum Mediator/zur Mediatorin BM® finden Sie in der Rubrik Mediation Fortbildung.

 

>> Information über die Ausbildung zum zertifizierten Mediator/ zur zerifizierten Mediatorin finden Sie in der Rubrik Mediation Fortbildung.

 

Unsere Seminarleiter:innen haben langjährige Erfahrung in angewandter Mediation, Mediationsvermittlung und Erwachsenenbildung.

>> Fotos und weitere Informationen über die Kursleiter:innen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.

 

Grundsätzliches zur Supervision:

Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten der Supervision an. Diese sind für die Lizenzierung durch die Bundesverbände und für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz unterschiedlich:

Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation:
Im Rahmen unserer Supervisionskurse können Sie Ihre Mediationsfälle einbringen. Diese Supervision wird durch eine:n Ausbilder:in BM® geleitet, sodass damit die Supervisionsanforderungen des Bundesverbands Mediation für eine Lizenzierung mit 30 Stunden Supervision erfüllt werden können (10 Teilnahmen am Kurs nach Fallsituation).

Supervision nach dem Mediationsgesetz:
Für den/die zertifizierte:n Mediator:in nach dem Mediationsgesetz ist im Ausbildungslehrgang oder innerhalb eines Jahres nach Beendigung des Abschluss der 5. Stufe (Erweiterung) eine Einzelsupervision vorgeschrieben. Diese können Sie individuell bei uns im Hause buchen. Rufen Sie bitte im Büro unter Tel. 0221 952 19 45 an. Oder schreiben Sie eine E-Mail an .
Weiterhin verlangt die Ausbildungsverordnung die Fortbildung durch Einzelsupervision. Innerhalb von zwei Jahren nach dem zertifizierten Abschluss der Ausbildung (Lehrgang + Einzelsupervision) sind mindestens vier Einzelsupervisionen jeweils im Anschluss an eine Mediation/Co-Mediation als Mediator:in nachzuweisen. Die Einzelsupervisionen können Sie individuell bei uns im Hause buchen. Rufen Sie bitte im Büro unter Tel 0221 952 19 45 an. Oder schreiben Sie eine E-Mail an .

 

Mediator:innen mischen sich ein

Das Endlagersuchgesetz soll einen Neuanfang in der Endlagersuche für den Atommüll sein. Es befindet sich momentan in der parlamentarischen Beratung. Zahlreiche Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen lehnen dieses ab.

Mediator:innen und Expert:innen in konstruktiver Konfliktbearbeitung sehen die Entwicklung kritisch und haben sich in einem offenen Brief an die Politik geäußert.

>> Dieses Dokument und die Unterzeichner:innen finden Sie hier als PDF.

>> Zur Abgabe des Kommissionsberichtes am 30. Juni haben die Mediationsverbände einen weiteren Brief geschrieben. Hier als PDF.

Diese Briefe sollen ein Anstoß zu einer Diskussion sein, um zu einer bestmöglichen Antwort auf die Atommülllagerstättensuche zu kommen.

 

>> Weiteres unter Berichte & Publikationen.

 

 

«Mediation im öffentlichen Bereich:

Welche Techniken verwenden Praktiker zur Förderung von Perspektivenwechsel?» so lautet die Masterarbeit Mediation von Lydia Meißner. Darin ist ein Experteninterview mit dem Mediator Roland Schüler.

>> Die Masterarbeit als PDF

 

 

Zauberwort Mediation

Di 27.09.2022 / 19.00 – 20.30 Uhr / Friedensbildungswerk / 2 Ustd / Kostenbeitrag erbeten / Kurs 86-S7 / wegen Corona Anmeldung erforderlich

Roland Schüler . Ein Angebot für Interessierte und Einsteiger:innen: Sie erhalten an diesem Abend einen Überblick über diese Methode der konstruktiven Konfliktvermittlung und -bearbeitung, die immer wichtiger wird: So empfiehlt das neue Familiengesetz für Scheidungen eine Beratung zur Mediation. Der Referent stellt die vielfältigen Anwendungsbereiche vor und erläutert das Seminarangebot des Friedensbildungswerks. Roland Schüler ist vom Bundesverband Mediation e.V. als Ausbilder BM® lizenziert. Seit 1992 leitet er nach den Standards und Richtlinien dieses Verbands die Mediationsfortbildung im Friedensbildungswerk.

Zur Anmeldung

 

Supervisionskurs für erfahrene Mediator:innen

Fr 30.09.2022 / 15.00 – 18.00 Uhr / Friedensbildungswerk Köln / 4 Ustd / Preis: 80 Euro / Kurs 86-S8 / Anmeldung erforderlich

Roland Schüler . Will ein/e Mediator:in erfolgreich sein, muss die eigene Mediationsarbeit betrachtet und supervidiert werden. Mit diesem Kurs erhalten Sie einen Rahmen, um gemeinschaftlich dieser Anforderung gerecht zu werden. Supervision ist auch Voraussetzung für die Lizenzierung durch die jeweiligen Berufsverbände, z.B. den Bundesverband Mediation e.V. – Anmeldung erforderlich.

zur Anmeldung

 

Workshop: No Blame Approach

Do 06.10.2022 / 10.00 – 17.30 Uhr / Friedensbildungswerk / 8 UStd / Preis: 130 (90) Euro / Kurs 86-R3

Beate Roggenbuck . Wie kann Mobbing in Schulen und Gruppen effektiv begegnet werden? Der „No Blame Approach“ (wörtlich „Ohne Schuld Ansatz“) bietet eine lösungsorientierte Intervention, die das Mobbing beenden soll und gleichzeitig die Situation der:des Mobbing-Betroffenen positiv verändern will. Dabei verzichtet der No Blame Approach auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen, vielmehr wird versucht, die Mobbing–Akteur:innen in den Veränderungsprozess miteinzubeziehen. Der Ansatz vertraut auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, wirksame Lösungen herbeizuführen.

Lehrerinnen und Lehrer sowie (Schul)sozialarbeiter:innen, die den No Blame Approach anwenden, berichten von ausgesprochen positiven Erfahrungen.

Das eintägige Training für Lehrer:innen, Schulsozialarbeiter:innen und Interessierte vermittelt die grundlegende Haltung des Ansatzes und die Verfahrensschritte. In Rollenspielen und Übungen wird die direkte Anwendung des No Blame Approaches durchgeführt.

Referentin: Beate Roggenbuck, No Blame Approach Trainerin.

Zur Anmeldung

 

 

Mediation bei geistiger Behinderung – Das Kölner Streitschlichtungskonzept

Angebot an Werkstätten, Wohnstätten, Schulen etc.

«Natürlich können wir unsere Streits selber schlichten. Ihr(e) Betreuer:in denkt immer so kompliziert um drei Ecken. Wir denken lieber geradeaus!» Sarah Jauß, Streitschlichterin bei den Gemeinnützigen Werkstätten Köln-Rodenkirchen.

Roland Schüler. Im Jahre 2002 hat das Friedensbildungswerk Grundlagen für ein Konzept entwickelt, Mediation für Menschen mit Behinderung anwendbar zu machen. So können Menschen in Werkstätten, Wohnheimen, Förderschulen lernen, mit ihrem Konflikt konstruktiv umzugehen und nicht durch ihre(n) Betreuer:in, sondern selber eine Lösung zu finden.
Zusammen mit den Gemeinnützigen Werkstätten in Köln Rodenkirchen haben wir ein innovatives Konzept entwickelt und mit großem Erfolg eingeführt. Dafür haben wir im Jahre 2008 den ersten Preis des Kölner Innovationspreises Behindertenpolitik erhalten, siehe Rubrik Auszeichnungen.
>> Dokumentiert haben wir das in einer Broschüre «Streitschlichtung von und mit Menschen mit Behinderung» und in der Fachzeitung «Spektrum der Mediation» Heft Nr. 26/2007, siehe Rubrik Berichte & Publikationen.


Im November 2009 haben wir eine Tagung mit gut 40 Streitschlichter:innen aus Köln, Schwalmstadt und München dazu durchgeführt.

Im November 2011 fand die dritte Streitschlichtertagung in Hephata in Schwalmstadt statt.

>> Im Jahre 2013 wurde eine Masterarbeit über die Wirkung von Streitschlichtung von Menschen mit geistiger Behinderung von Anica Latzer erstellt. Sie zeigt auf, wie wirksam Streitschlichtung in den Einrichtungen ist. Sie ist zu finden unter Berichte & Publikationen.

>> Berichte, Fotos und der Streitschlichtersong unter Berichte & Publikationen

>> Im November 2014 fand unsere Jubiläumstagung in Köln statt. Fotos und Berichte finden Sie auf Berichte & Publikationen

>> Zu 10 Jahren Streitschlichtung gibt es eine kleine Jubiläumspräsentation als PDF in Berichte & Publikationen

 

Wir bieten Ihnen an:
• Einführungsvorträge
• Ein-Tages-Schnupperkurs
• Fortbildungen zum Thema «Konflikt im Haus»
• Fortbildungen zu «Kommunikation im Haus»
• Fortbildungen und Ausbildungen zur Streitschlichtung
• und vieles mehr – sprechen Sie uns an!

 

Streitschlichter:innen-Tagungen

Im November 2009 haben wir eine Tagung mit gut 40 Streitschlichter:innen aus Köln, Schwalmstadt und München dazu durchgeführt.

Im November 2011 fand die dritte Streitschlichter:innentagung in Hephata in Schwalmstadt statt.
>> Berichte, Fotos und der Streitschlichtersong unter Berichte & Publikationen

>> Im Jahre 2013 wurde eine Masterarbeit über die Wirkung von Streitschlichtung von Menschen mit geistiger Behinderung von Anica Latzer erstellt. Sie zeigt auf, wie wirksam Streitschlichtung in den Einrichtungen ist. Sie ist zu finden unter Berichte & Publikationen.

>> Im November 2014 fand unsere Jubiläumstagung in Köln statt. Fotos und Berichte finden Sie auf Berichte & Publikationen

>> Zu 10 Jahren Streitschlichtung gibt es eine kleine Jubiläumspräsentation als PDF in Berichte & Publikationen

 

Die 4. Streitschlichter:innen-Tagung von und mit Menschen mit geistiger Behinderung fand am Fr. 21.11. und Sa 22.11.2014 in Köln statt.
Über 50 Streitschlichtende aus der ganzen Bundesrepublik sind gekommen, um ihre wertvolle Arbeit zu präsentieren, sich auszutauschen und zusammen Konzepte zu entwickeln.
>> Mehr dazu unter Berichte & Publikationen

 

 

Bewegte Welt

 

Mediation bei Moscheebauprojekten

Rechtzeitiger Dialog - wie Mediation bei Moscheebauprojekten helfen kann. Eine Sendung im Deutschlandfunk vom 04.07.2022 mit dem Mediator Roland Schüler >> deutschlandfunk.de/rechtzeitiger-dialog

 

«Mülheim anders - Drinnen und draußen»

Eine Fotoausstellung, Sa. 17. bis So. 25. September 2022, SSM-Halle, Am Faulbach in Köln-Mülheim am Rhein. «Mülheim anders» steht für ein lebendiges Miteinander in Mülheim, gegen soziale Ausgrenzung und gegen Gentrifizierung. Dies wird zum einen am Beispiel des geretteten Faulbach-Geländes aufgezeigt, zum anderen fotografisch durch vielfältige persönliche Sichtweisen auf unser Veedel eingefangen. Ein politisches und kulturelles Programm begleitet die neun Tage. Führungen, Einblicke zur Entwicklung des Faulbach-Geländes, Blasorchester Dicke Luft, Chor «Ton im Takt», u.a. Hinzu kommt das kleine Jubiläum «2 Jahre Cafe KommRhein» und das Erscheinen des neuen Kalenders «Mülheim achtmal anders 2023». Vernissage am Sa. 17.09. 14 Uhr mit Pfarrer Meurer, Jürgen Becker, Martin Stankowski (angefragt). Mehr Informationen unter muelheimanders.de >> Der Flyer als PDF hier

 

Fotoausstellung «Manheim - ein Dorf verschwindet»

Kirche St. AlbanusVerlust von Heimat: «Manheim - ein Dorf verschwindet». Eine Fotoausstellung von Yannick Rouault zum Abriss eines Dorfes für den Abbau von Braunkohle. Eine dreiminütige Kurzdoku über die Fotoserie findest Du auch auf YouTube. Die Ausstellung im Lindenthaler Bezirksrathaus (Aachener Straße 220 in Köln-Lindenthal) ist bis zum Mo 03.10.2022 zu sehen. Do+Fr 16.00 - 20.00 Uhr und Sa+So 14.00 - 18.00 Uhr.

 

Menschenrechte in der Ukraine

Die Kurve Wustrow veranstaltet am Di 20.09.2022 von 17.00-18.30 Uhr ein Gespräch mit Steffen Halling, Friedensfachkraft in Kiew zu der Menschenrechtssituation in der Ukraine. >> Der Flyer hier als PDF

 

Peace and Church zur Gewaltfreiheit

Peace and Church hat einen Text zur Gewaltfreiheit veröffentlicht. >> Hier als PDF

 

Presse-Mitteilung gegen die 100 Milliarden für die Bundeswehr

Die AGDF hat sich in einer Presse-Mitteilung gegen die 100 Milliarden für die Bundeswehr positioniert. >> PM AGDF 100-Milliarden-Sondervermögen

 

Sonntagsspaziergänge

Samstag, 20. August, 100 Monate Sonntagsspaziergänge mit Michael Zobel!!! Gegen alle Gewohnheiten wird dies am Samstag gefeiert und zwar um 16.30 Uhr an der Mahnwache Anlaufpunkt am Tagebau Garzweiler, an der L277, um 17 Uhr geht es los, lasst Euch überraschen... nur soviel, bitte möglichst "in rot" kommen... Mehr Informationen unter >> info@zobel-natur.de und >> naturfuehrung.com/hambacher-forst/

 

Schutz von Lützerath

Mehr als 9000 Menschen haben bisher die Absichtserklärung zum Schutz von Lützerath unterschrieben, bitte weiterverbreiten, streuen, unterschreiben. >> weact.campact.de/petitions

 

Ausstellung der Bildungsstätte Anne Frank

Eine Ausstellung der Bildungsstätte Anne Frank sucht Strategien gegen Verschwörungsglauben. >> matter-of-fact.bs-anne-frank.de

 

11 Frauen, 11 Filme, 11 Lesungen

11 Frauen, 11 Filme, 11 Lesungen von Kölner Autorinnen. Zusammengestellt vom Frauengeschichtsverein, zu finden unter www.youtube.com.

 

Aufarbeitung Atommüll

Auf der Tagung der evangelischen Akademie Loccum zur Endlagersuche für den Atommüll im Juni 2017 hat Roland Schüler einen Vortrag zur Vergangenheitsbewältigung gehalten. Der Text wird demnächst im Tagungsband erscheinen. >> Hier vorab das PDF

Im Rahmen der Ringvorlesung war Roland Schüler an der FU Berlin zu Gast: >> Mehr im Flyer-PDF / >> Die Präsentation als PDF

Im September 2020 mahnen Mediator:innen einen tragfähigen Konsens bei der Suche nach einem Atommülllager-Standort an. Gerade wurde die Karte der potentiellen Lagerstätten veröffentlicht. Der Bundesverband Mediation und der Förderverein Mediation im öffentlichen Bereich haben eine Stellungnahme veröffentlicht >> Hier als PDF.

>> Eine kritische Bewertung auch im Forschungsjournal «Soziale Bewegungen»

>> Stellungnahme des Nationalen Begleitgremiums zur Beteiligung der Öffentlichkeit hier
www.nationales-begleitgremium.de

Eine Gruppe von Mediator:innen hat die Beteiligung am aktuellen Standort-Suchverfahren bewertet und distanziert sich in einem offenen Brief >> hier als PDF

#konrad_gameover. Eine Unterschriftenkampagne, damit die Genehmigung für Schacht Konrad aufgehoben wird, da die Lagerung von Atommüll dort nicht sicher ist. >> Alle aktuellen Informationen unter www.konrad-gameover.de

Jochen Stay ist tot. Das ist tragisch. Jochen hat sich höchst engagiert für den Atomausstieg in ziviler und militärischer Sicht eingesetzt. Jochen war öfter zu Gast bei uns im Friedensbildungswerk. Wir sind traurig und in Gedanken bei seiner Familie und seinen engagierten Freunden. >> Ein Nachruf auf www.ausgestrahlt.de

 

 

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