Leitbild des Friedensbildungswerks Köln e.V.

 

Das Friedensbildungswerk Köln, gegründet 1982 von Mitglieder:innen der Kölner Friedensbewegung, und anerkannt als gemeinnütziger Träger der Weiterbildung, fördert durch seine Bildungsarbeit die gewaltfreie Konfliktbearbeitung, politische und gesellschaftliche Beteiligung und interkulturelle und soziale Kompetenzen.

Ausgangspunkt und ethischer Bezugspunkt seiner Arbeit ist ein umfassendes Friedensverständnis, das gekennzeichnet ist durch Gewaltfreiheit, Partizipation, Gerechtigkeit und Solidarität.

Friedensbildung wird seit Gründung des FBKs verstanden als «Erziehung zum Frieden, zur Völkerverständigung und zur Ermöglichung der freien Entfaltung des Individuums zur demokratischen Teilhabe» (aus der Satzung des Vereins). Das FBK ist sowohl lokal als auch überregional tätig.

Das Bildungswerk richtet sich mit seinen Angeboten an alle Menschen, die ein Interesse an Friedensfragen haben und Wissen, Handlungskompetenzen und Fertigkeiten für ihr persönliches und gesellschaftliches Handeln erwerben wollen.

Das Angebot reicht von Einzelveranstaltungen über Kursreihen bis hin zu Bildungsurlaub und zertifizierter Mediationsausbildung. Auf Anfrage werden auch spezifische Inhouse-Angebote konzipiert. Gerne steht das FBK auch als Kooperationspartner für Veranstaltungen etc. zur Verfügung.

Schwerpunkte des Angebots liegen in:

  • Politischer Bildungsarbeit
  • Mediation und Konfliktbearbeitungsverfahren
  • Sprachkursen

Als Kursleiter:innen und Referierende stehen langjährig erfahrene und fachlich ausgewiesene Mitarbeitende zur Verfügung. Es wird Wert darauf gelegt, in der politischen Bildung bekannte Fachleute als Vortragende einzuladen, die Sprachkurse mit Muttersprachler:innen als Lehrende anzubieten und in der Mediationsausbildung die Standards des Bundesverbandes MEDIATION e.V. zu gewährleisten.

Veröffentlicht wird das Angebot des FBKs in den dreimal jährlich erscheinenden Programmheften. Es liegt Köln-weit an den einschlägigen Orten aus, Interessent:innen wird es auch gerne zugeschickt. Aktuelle Hinweise, Veranstaltungsdetails sowie Anmeldungsmodalitäten sind ebenso der Webseite des Friedensbildungswerk (www.friedensbildungswerk.de) zu entnehmen.

Das Bildungswerk ist auch Aktives Mitglied der (Kölner) Zivilgesellschaft. Es beteiligt sich an Kooperationsprojekten wie z.B. Ausstellungen, Filmabenden und Gedenkveranstaltungen. Neben seiner ureigensten Aufgabe als Bildungsträger versteht sich das Bildungswerk auch als Clearingstelle und Plattform, vermittelt es Referenten:innen und Kontakte, initiiert es Projekte und stellt seine Veranstaltungsräume insbesondere für Vernetzung zivilgesellschaftlichen Engagements zur Verfügung.

 

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Bewegte Welt

 

«Erzähl mir vom Frieden» – Handreichung der AGDF

«Erzähl mir vom Frieden» – die Handreichung der AGDF zur Ökomenischen Friedensdekade im November 2024 mit einem Beitrag von Roland Schüler. Sie ist zu finden auf friedensdienst.de zum Download unter: friedensdienst.de/publikationen/

 

Gegen Atomwaffen am Mo 08.07. Chlodwigplatz

Das Städtebündnis gegen Atomwaffen wird am Mo 08.07.2024 um 17.00 Uhr auf dem Chlodwigplatz eine Kungebung veranstalten.

 

Gedenkveranstaltung am Sa 10.08. Hiroshima-Nagasaki Park

Am Sa 10. August 2024 findet um 18.00 Uhr im Hiroshima-Nagasaki Park im Inneren Grüngürtel eine Gedenkveranstaltung statt. >> Mehr Informationen im PDF

 

CSD-Bühne der DFG-VK Köln am Sa 20.07. Alter Markt

Die DFG-VK Köln ist am Sa 20.07.2024 von 16-16.30 Uhr auf der Politurbühne auf dem Alter Markt!

 

Film «Tearing Walls down»

Der Film über politische Gefangene feierte letztes Jahr seine Premieren in Köln. Das FBK war Partner. >> Der Film auf youtube.com

 

Globale Sicherheits-Strategien neu denken

Im Impulspapier Nr. 4 «Sicherheits-Strategien neu denken: Gewalt stoppen und überwinden! In Israel und Palästina. In der Ukraine. Global.» reflektieren wir die Kriege in der Ukraine und in Israel/Palästina und die zunehmende Klimakrise. >> Das Papier als Pdf

 

Erklärungen zum Nahostkonflikt

Die Aktionsgemeinschaft Evangelische Friedensdienste hat >> eine Stellungnahme veröffentlicht.

Der Runde Tisch für Integration hat ebenfalls >> eine Erklärung veröffentlicht.

Eine >> Erklärung der Partnerschaftsvereine mit Palästina.

Eine >> Erklärung vom EL-DE-Haus-Verein.

 

Über Frieden sprechen, aber wie?

Impulse für die deutsche Debatte zum Krieg gegen die Ukraine. Mit der Erklärung «Über den Frieden sprechen, aber wie?» will das Forum Ziviler Friedensdienst gemeinsam mit vier weiteren deutschen Friedensorganisationen Impulse für eine konstruktive und respektvolle Diskussionskultur über Solidarität im Krieg und Wege zum Frieden geben. >> pzkb.de/ueber-frieden-sprechen-aber-wie

 

Deutschlands Friedensfähigkeiten stärken

Zahlreiche deutsche Friedensorganisationen haben einen Aufruf zur Stärkung ziviler Friedensfähigkeiten erstellt. >> Mehr Infos im PDF

 

Gedenkgang in Sendung des WDR

Der Gedenkgang des FBK im Januar zur Machtergreifung Hitlers hat zu einer Sendung im WDR geführt: «Unser Haus gehörte einem Nazi – eine WG auf Spurensuche» (in der Friedrich-Schmidt-Str. 54a in Köln): wdr.de/mediathek

 

Studie über ukrainischen Gewaltfreien Widerstand

Eine Studie über den ukrainischen Gewaltfreien Widerstand von Februar bis Juni 2022 >> in englischer Sprache als PDF / >> in deutscher Sprache als PDF

 

Kriegsdienstverweigerung

Eine Sendung über Deserteure im WDR-Radio „Im Krieg befiehlt die Obrigkeit Menschen, zu töten und sich der Tötungsgefahr auszusetzen – wer sich weigert, riskiert Tod und Schande. Denn Deserteure sind Sand im Getriebe einer Maschinerie. "Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin ..." >> www1.wdr.de/mutige-feiglinge

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