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Archiv: Bildungsprogramm

Active Hope – Hoffnung gemeinsam MACHEN!

Wenn dir in der Welt nur noch wenig Hoffnung macht, ist jetzt genau der Moment um aktiv zu werden, um der Welt deine Hoffnung zu geben.

Denn Hoffnung – so beschreibt es Joanna Macy – ist kein passiver Zustand, sondern ein aktiver Prozess. Das bedeutet: Selbst in Zeiten, die hoffnungslos erscheinen, sind wir nicht machtlos. Wir können wählen, uns zu verbinden, uns auszurichten und zu handeln.

Der Ansatz von activ hope hilft uns dabei, dafür die nötige Energie und Mut aufzubringen. Statt unsere Kraft für die Verdrängung der Krisen in der Welt aufzubringen wenden wir uns genau diesem Schmerz zu und ziehen daraus unsere Handlungsmacht. Wir handeln, um damit unsere Hoffnung auf eine bessere Welt zu nähren. Und wir unterstützen uns in der Gruppe, um zu wissen, dass es uns nicht alleine so geht.

Möchtest du den Weg durch die Spirale der „Arbeit die wieder verbindet“ erleben? In diesem Workshop weben wir gemeinsam ein Netz aus Verbundenheit und Lebendigkeit, das uns stärkt, inspiriert und in Bewegung bringt. Wir durchlaufen die vier Stationen der spiralförmigen Prozessarbeit:

Dankbarkeit – Schmerz – Neuausrichtung – Handeln.

So entsteht ein intensiver und zugleich erfrischender Weg, der Mut macht und neue Perspektiven öffnet und dir ermöglicht, deinen Teil für das größere Ganze einzubringen.

Termine

  • Mi, 24.06.2026 von 18:00 – 21:15 Uhr

  • Fr, 26.06.2026 von 18:00 – 21:15 Uhr

  • Sa, 27.06.2026 von 10:00 – 15:00 Uhr

Wir bitten um eine verbindliche Teilnahme zu allen drei Einheiten.

Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen und bieten daher ein solidarisches Beitragsmodell an. Wir bitten um einen Beitrag nach Selbsteinschätzung zwischen 90 € und 150 €. Sollte die Gebühr dennoch eine Hürde sein, sprich uns bitte bei der Anmeldung an.

Digitale Infoveranstaltung zur Peer-Berater:innen-Fortbildung

Du möchtest zertifizierte:r Peer-Berater:in werden? Dann laden wir Dich herzlich zu unserer digitalen Informationsveranstaltung ein!

Wir stellen Dir die einjährige berufsbegleitende Fortbildung vor, die voraussichtlich im September 2026 mit einer 12-tägigen Seminarreihe in Brühl startet. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen mit Behinderung – unabhängig davon, ob körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen vorliegen – sowie an ihre Unterstützer:innen.

In der Veranstaltung erfährst Du alles über Inhalte, Ablauf und Ziele der Fortbildung: Du lernst, wie Peer-Beratung Menschen mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe stärkt, Vertrauen schafft und Entwicklung möglich macht. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Deine Rolle weiterentwickeln und aktiv Veränderungen in Deiner Einrichtung mitgestalten kannst.

Wir geben Dir einen Überblick über die Themen der Fortbildung, darunter Grundlagen der Peer-Beratung, Gesprächsführung, Selbstreflexion, systemische Methoden, Zukunftsplanung und Selbststärkung.

Auch organisatorische Fragen werden beantwortet – zum Beispiel zu Ort, barrierefreier Gestaltung, Gruppengröße und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. Den Zoom-Link erhältst du kurz vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!

Digitale Infoveranstaltung zur Peer-Berater:innen-Fortbildung

Du möchtest zertifizierte:r Peer-Berater:in werden? Dann laden wir Dich herzlich zu unserer digitalen Informationsveranstaltung ein!

Wir stellen Dir die einjährige berufsbegleitende Fortbildung vor, die voraussichtlich im September 2026 mit einer 12-tägigen Seminarreihe in Brühl startet. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen mit Behinderung – unabhängig davon, ob körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen vorliegen – sowie an ihre Unterstützer:innen.

In der Veranstaltung erfährst Du alles über Inhalte, Ablauf und Ziele der Fortbildung: Du lernst, wie Peer-Beratung Menschen mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe stärkt, Vertrauen schafft und Entwicklung möglich macht. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Deine Rolle weiterentwickeln und aktiv Veränderungen in Deiner Einrichtung mitgestalten kannst.

Wir geben Dir einen Überblick über die Themen der Fortbildung, darunter Grundlagen der Peer-Beratung, Gesprächsführung, Selbstreflexion, systemische Methoden, Zukunftsplanung und Selbststärkung.

Auch organisatorische Fragen werden beantwortet – zum Beispiel zu Ort, barrierefreier Gestaltung, Gruppengröße und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. Den Zoom-Link erhältst du kurz vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!

Rolle tauschen. Haltung finden. Spielerisch zu mehr Empowerment

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht. Wir freuen uns jedoch, einen weiteren Termin am 6. Oktober anbieten zu können. Hier geht es zur Anmeldung.

In dem Workshop probieren wir mit Stimme, Gestik und bewusst in männlich konnotierte Verhaltensweisen zu gehen. Keine Schauspielerei, sondern Selbsterfahrung: Wie fühlt es sich an, Raum einzunehmen oder nicht auszuweichen oder laut zu sein? Im letzten Teil geht es in eine Imaginationsübung, die uns unterstützen kann, im Alltag wertschätzend und selbstbewusst aufzutreten.

Die Teilnehmerinnen entdecken mehr Verhaltensweisen als die bisher angewandten und haben mit ihnen gespielt. Es bieten sich mehr Möglichkeiten für diesen Ausdruck, der allen Menschen zur Verfügung steht. Oft entsteht eine Art Ermächtigung im besten Sinne.

Zielgruppe: Frauen (weibliche sozialisierte Personen).

Susanne Schloßmacher vereint vielfältige Erfahrungen aus Wirtschaft, Bildung und Kunst – als Trainerin, Musikerin und engagierte Netzwerkerin. Sie leitet den Workshop.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot aufgrund der Entwicklungspauschale kostenfrei. So können wir neue Maßnahmen entwickeln, die gezielt gesellschaftliche und aktuelle Herausforderungen adressieren.

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Ungarisch trifft Kunst

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Du möchtest dein Ungarisch praxisnah anwenden?

Dann begleite uns am Samstag, den 11. Juli 2026, zu einem besonderen Highlight: Gemeinsam besuchen wir die Dauerausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln und nutzen die Gelegenheit, vor Ort ins Ungarischsprechen zu kommen sowie ungarische Kunst auch sprachlich zu entdecken.

Der Eintritt wird vom FBK übernommen. Es stehen insgesamt 10 Plätze zur Verfügung.

Freu dich auf spannende Gespräche, neue Eindrücke und viel Spaß beim lebendigen Anwenden deiner Sprachkenntnisse!

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.

„Operationsplan Deutschland“ – Wie soll auch das zivile Deutschland „kriegstüchtig“ gemacht werden?

Der Operationsplan Deutschland ist ein geheimes Papier, das beschreibt, welche Maßnahmen im Spannungs- oder Kriegsfall ergriffen werden. Angelehnt daran bietet das sog. Grünbuch Einblicke in die geplanten Maßnahmen, die nach Aussagen der Bundesregierung unserer Freiheit und Demokratie dienen sollen, diese aber voraussichtlich deutlich einschränken werden. Außerdem finden sich Hinweise darauf, wie diese Maßnahmen der Bevölkerung vermittelt werden sollen, u.a. durch die Schulen.

Wir wollen in dieser Veranstaltung über das Grünbuch aufklären und diskutieren, wie das mit unserem Auftrag nach Demokratie- und Friedenserziehung zusammenpasst. Wie die Zivilgesellschaft auf den Spannungs-und Kriegsfall vorbereitet werden soll, und wieweit dies schon fortgeschritten ist, ist den meisten von uns noch nicht bekannt.

Daniel Lücking, politischer Referent eines MdB Abgeordneten der Linken, beschäftigt sich seit den ersten Planungen, ausgehend vom sog. Grünbuch, mit diesen Planungen. Er wird uns über den bekannten Stand der Umsetzung und über die Strategien ihrer gesellschaftlichen Vermittlung informieren Er wird mit uns über die gesellschaftlichen Folgen für die Zivilgesellschaft diskutieren, die bereits in den nächsten Jahren, lange vor einem akuten Konfliktfall, einsetzen werden.

Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung-NRW, mit GEW Stadtverband Köln, AK Frieden & Internationales der GEW.

Keine Anmeldung erforderlich.

Wer spricht über den Nahen Osten – und wie? Dekoloniale Perspektiven im Kontext der aktuellen Gewalteskalation im Nahen Osten

Die aktuelle Lage im Nahen Osten prägt Nachrichten, politische Debatten und öffentliche Wahrnehmung weltweit. Doch wie entstehen die Bilder und Narrative, die unseren Blick auf die Region formen? Wer spricht, und über wen wird gesprochen? Welche Perspektiven werden sichtbar gemacht, und welche bleiben strukturell ausgeblendet?

Die Abendveranstaltung widmet sich diesen Fragen aus einer dekolonialen Perspektive und nimmt insbesondere die Mechanismen in den Blick, durch die Gewalt legitimiert, eingeordnet und unterschiedlich bewertet wird. Dabei geht es nicht nur um mediale Darstellung, sondern auch um tief verankerte historische und gesellschaftliche Denkmuster, die bis heute wirksam sind.

Dr. Ralf Rapior (Universität Bielefeld) analysiert in seinem Beitrag die Legitimation von Gewalt aus soziologischer und dekolonialer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie rassistische Diskurse über den „Orient“ dazu beitragen, dass Gewalt im Nahen Osten anders wahrgenommen und bewertet wird als im Westen. Er beleuchtet, wie Prozesse der Entmenschlichung entstehen und welche Rolle sie in der öffentlichen und politischen Debatte spielen. Darüber hinaus geht er der Frage nach, warum Menschen aus der Region häufig nicht als handelnde Subjekte, sondern vor allem als Gegenstand von Diskursen erscheinen und welche strukturellen Bedingungen diese Form der Repräsentation prägen.

Im Anschluss richtet Lena Ghareh Baghery (freie Journalistin) den Blick auf die mediale Berichterstattung. Sie zeigt auf, wie sich in Sprache und Darstellung Doppelstandards manifestieren, etwa durch die selektive Verwendung negativ konnotierter Begriffe wie „Angriffskrieg“. Ihr Beitrag macht deutlich, wie mediale Darstellungen politische Deutungen mitprägen und welche Auswirkungen dies auf die öffentliche Wahrnehmung von Konflikten hat.

Die Veranstaltung lädt dazu ein, diese Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam zu diskutieren, wie eine differenziertere, verantwortungsvollere und inklusivere Auseinandersetzung mit dem Nahen Osten aussehen kann. Ziel ist es, gewohnte Sichtweisen kritisch zu hinterfragen und Räume für alternativere Stimmen und Darstellungsweisen zu öffnen.

Im Anschluss an die moderierte Podiumsdiskussion findet eine offene Gesprächsrunde statt.

Ralf Rapior ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich historischer Soziologie der Universität Bielefeld und Vorstandsmitglied im Institut für Weltgesellschaft.

Lena Ghareh Baghery ist freie Journalistin bei der kölnischen Rundschau und berichtet unter anderem über das Stimmungsbild der iranischen Diaspora zur Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran.

Eine Kooperationsveranstaltung von Friedensbildungswerk und Stimmen der Solidarität – Mahnwache e.V.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Globales Lernen gegen rechte Ideologien: Strategien aus dem Globalen Süden gegen Antifeminismus und Klimawandelleugnung

Globales Lernen gegen rechte Ideologien: Strategien aus dem Globalen Süden gegen Antifeminismus und Klimawandelleugnung

Angesichts des weltweiten Erstarkens rechter Ideologien geraten Geschlechtergerechtigkeit, Klimaschutz und demokratische Werte zunehmend unter Druck. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für politische Bildungsarbeit – auch im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Gemeinsam wollen wir Fragen nachgehen, wie

  • Wie nutzen rechte Akteur*innen weltweit Antifeminismus und Klimawandelleugnung als Mobilisierungsinstrument und Bündnismittel?
  • Was können wir aus Gegenstrategien und Protestbewegungen aus dem Globalen Süden lernen?
  • Welchen Herausforderungen stellt sich Bildungsarbeit angesichts des Erstarkens rechter Ideologien?
  • Wie kann Bildungsarbeit mit globalen Perspektiven dazu beitragen, solidarische Handlungsspielräume zu entwickeln und demokratische Werte zu stärken?
  • Wie können Ansätze des sozial-emotionalen Lernens in der politischen Bildungsarbeit Empathie und Perspektivwechsel fördern?

Wir stellen euch die neuen Methoden des F3_kollektiv vor und zeigen euch, wie ihr sie in eurer eignen Bildungsarbeit praktisch anwenden könnt.

Die Methoden sind zwischen 45 und 120 Minuten lang und eignen sich sowohl für den schulischen wie außerschulischen Kontext. Die Materialien können unter der Lizenz CC By S.A. frei genutzt werden.

Ihr reflektiert eure Rolle als Bildungsakteur*in und stärkt einen machtkritischen Ansatz in eurer Praxis. Ihr lernt Ansätze des Sozial-Emotionalen Lernens für die politische Bildungsarbeit kennen und tauscht euch mit anderen Engagierten aus, um euch zu vernetzen und neue Impulse und Sicherheit für den Umgang mit herausfordernden Diskussionen mitzunehmen.
Zusammen schaffen wir einen Raum zum Lernen, Ausprobieren und Reflektieren – für mehr Handlungssicherheit in herausfordernden Zeiten.

Kostenfrei (inkl. Übernachtung & Verpflegung) – die Teilnahme ist auch ohne Übernachtung möglich!

Die Plätze sind begrenzt – meldet euch jetzt an! 

Anmeldeschluss: 18. April 2026

Zielgruppe:
Multiplikator*innen im Globalen Lernen, in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), politischen Bildungsarbeit sowie in der geschlechterreflektierten Pädagogik

Bei Fragen meldet euch gerne: projekt@f3kollektiv.net

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem f3_kollektiv statt.

Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung von Engagement Global mit Mitteln des BMZ sowie von Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienst.

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Grundausbildung Gewaltfreie Kommunikation

Der digitale Schnupperabend gibt dir einen ersten Einblick in unsere Grundausbildung „Gewaltfreie Kommunikation in Zeiten gesellschaftlichen Wandels“ und in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks.

Dieser Abend ist für dich, wenn du neugierig auf die Ausbildung bist und erleben möchtest, wie wir arbeiten, welche Inhalte dich erwarten und wie die Ausbildung aufgebaut ist. Für die Grundausbildung solltest du bereits an einer 2–3-tägigen Einführung in Gewaltfreie Kommunikation teilgenommen haben.

In einem kurzen, interaktiven Online-Format bekommst du einen Überblick, wie die Ausbildung persönliche Entwicklung, empathische Kommunikation und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet.

Du hast außerdem Zeit, die Dozentinnen kennenzulernen und kannst all deine Fragen stellen – zu den Inhalten, den Voraussetzungen oder zu den Möglichkeiten, die GFK im persönlichen, beruflichen oder gesellschaftlichen Kontext einzusetzen.

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Ein weiterer digitaler Schnupperabend findet am 7. Juli 2026 statt.