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Archiv: Bildungsprogramm

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Unsere Vorgängerinnen: Historikerinnen

Zum 40. Jubiläum des Kölner Frauengeschichtsvereins beleuchtet Irene Franken vergessene Historikerinnen aus Köln und dem Rheinland sowie Einflüsse von Gerda Lerner – und fragt: Wer schreibt heute Geschichte über wen?

Und schon im 17. Jahrhundert vermisste die in Köln geborene Anna Maria van Schurman Geschichtsschreibung über Frauen:  »… von den Spuren der Frauen wird in der Geschichtsschreibung so viel bleiben, wie von den Spuren eines Schiffes im Meer …«.

In allgemeinen Standardwerken zu Historiker*innen sind auch heute nur wenige Frauen zu finden. Kaum eine Zeitgenossin kann aus dem Stand eine berühmte deutsche Historikerin benennen. Sind immer noch die Spuren der akademischen Geschichtsschreibung schuld, die allein die großen Lehrstühle in den Blick nahm? – Dabei gab es gerade in Köln bzw. im Rheinland spannende Geschichtsschreiberinnen. Hier wurde die erste Geschichtswissenschaftlerin Deutschlands habilitiert, im Historischen Archiv arbeiteten früh Historikerinnen und Archivarinnen. Irene Franken begibt sich anlässlich des 40. Jubiläums des Kölner Frauengeschichtsvereins auf die Spuren einiger regionaler Vorgängerinnen  sowie die Einflüsse von Gerda Lerner aus den USA. Wir diskutieren: Wer schreibt heute über wen Geschichte?

Eine Kooperation vom Friedensbildungswerk und Kölner Frauengeschichtsverein.

Foto von Wilfried Porwol

Friedens-Fahrradtour 2026: Gemeinsam unterwegs für eine friedlichere Zukunft

Friedens-Fahrradtour 2026: Gemeinsam unterwegs für eine friedlichere Zukunft

Eine Woche Urlaub – und für den Frieden aktiv? Das geht!

Die DFG-VK und das Friedensbildungswerk laden dich herzlich ein zur Friedens-Fahrradtour NRW 2026. Wir verbinden aktives Radfahren mit politischem Engagement und gemeinsamer Freizeitgestaltung.

Die Route: Von der Sieg bis nach Dortmund
Die Tour startet in Siegen. Von dort radelst du der Sieg entlang bis nach Bonn, folgst dem Rhein flussabwärts durch Köln, Düsseldorf und Krefeld, um schließlich über Essen unser Ziel in Dortmund zu erreichen. Wir sind keine Rennfahrer: Unser Motto ist „Radeln im gemütlichen Tempo“. Du genießt die Strecke durch Städte, aber auch die idyllischen Abschnitte durch Wald und Wiesen.

An verschiedenen Orten führen wir kreative Aktionen durch, reflektieren wir gemeinsam aktuelle politische Entwicklungen, vertiefen dein Wissen über Friedenspolitik und entwickeln neue Perspektiven für eine zivile Gesellschaft.

Gemeinschaft & Erholung Zwischen den politischen Aktionen findest du Raum für Entspannung und Begegnung:

  • Unterkunft: Wir übernachten in Gruppenhäusern, Vereinsheimen und Jugendherbergen. Wenn du eine private Pension bevorzugst, kannst du diese selbstverständlich auch nutzen.
  • Gemeinsamkeit: Lerne neue Menschen kennen, finde Ruhe, gehe schwimmen oder mache Musik. Instrumente können bequem im Tourbus mitgeführt werden.
  • Offenheit: Jung und Alt sind gleichermaßen herzlich willkommen.

Warum diese Tour? Manchmal ist es genau die richtige Zeit für dich:

  • Die leere Batterie wieder aufzutanken,
  • Gemeinsamkeiten zu entdecken und gemeinsame Wege zu finden,
  • Und Spaß an Aktionen für eine gute Sache zu haben.

Dauer & Bildungsurlaub Die Tour erstreckt sich über neun Tage. Auch eine Teilnahme an einzelnen Etappen oder Teilstrecken ist möglich. Wenn du die gesamte Tour mitfährst, kann sie als 8- bzw. 9-tägiger Bildungsurlaub anerkannt werden.

Nutze diese inspirierende Gelegenheit, um der oft bedrückenden Nachrichtenlage zu entkommen, dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, gemeinsam zu lernen – und ein starkes, sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen.

Eine Kooperationsveranstaltung der DFG-VK und des Friedensbildungswerks.

Weitere Informationen und Details zur Anmeldung findest du hier.

Active Hope – Hoffnung gemeinsam MACHEN!

Wenn dir in der Welt nur noch wenig Hoffnung macht, ist jetzt genau der Moment um aktiv zu werden, um der Welt deine Hoffnung zu geben.

Denn Hoffnung – so beschreibt es Joanna Macy – ist kein passiver Zustand, sondern ein aktiver Prozess. Das bedeutet: Selbst in Zeiten, die hoffnungslos erscheinen, sind wir nicht machtlos. Wir können wählen, uns zu verbinden, uns auszurichten und zu handeln.

Der Ansatz von activ hope hilft uns dabei, dafür die nötige Energie und Mut aufzubringen. Statt unsere Kraft für die Verdrängung der Krisen in der Welt aufzubringen wenden wir uns genau diesem Schmerz zu und ziehen daraus unsere Handlungsmacht. Wir handeln, um damit unsere Hoffnung auf eine bessere Welt zu nähren. Und wir unterstützen uns in der Gruppe, um zu wissen, dass es uns nicht alleine so geht.

Möchtest du den Weg durch die Spirale der „Arbeit die wieder verbindet“ erleben? In diesem Workshop weben wir gemeinsam ein Netz aus Verbundenheit und Lebendigkeit, das uns stärkt, inspiriert und in Bewegung bringt. Wir durchlaufen die vier Stationen der spiralförmigen Prozessarbeit:

Dankbarkeit – Schmerz – Neuausrichtung – Handeln.

So entsteht ein intensiver und zugleich erfrischender Weg, der Mut macht und neue Perspektiven öffnet und dir ermöglicht, deinen Teil für das größere Ganze einzubringen.

Termine

  • Mi, 24.06.2026 von 18:00 – 21:15 Uhr

  • Fr, 26.06.2026 von 18:00 – 21:15 Uhr

  • Sa, 27.06.2026 von 10:00 – 15:00 Uhr

Wir bitten um eine verbindliche Teilnahme zu allen drei Einheiten.

Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen und bieten daher ein solidarisches Beitragsmodell an. Wir bitten um einen Beitrag nach Selbsteinschätzung zwischen 90 € und 150 €. Sollte die Gebühr dennoch eine Hürde sein, sprich uns bitte bei der Anmeldung an.

Digitale Infoveranstaltung zur Peer-Berater:innen-Fortbildung

Du möchtest zertifizierte:r Peer-Berater:in werden? Dann laden wir Dich herzlich zu unserer digitalen Informationsveranstaltung ein!

Wir stellen Dir die einjährige berufsbegleitende Fortbildung vor, die voraussichtlich im September 2026 mit einer 12-tägigen Seminarreihe in Brühl startet. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen mit Behinderung – unabhängig davon, ob körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen vorliegen – sowie an ihre Unterstützer:innen.

In der Veranstaltung erfährst Du alles über Inhalte, Ablauf und Ziele der Fortbildung: Du lernst, wie Peer-Beratung Menschen mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe stärkt, Vertrauen schafft und Entwicklung möglich macht. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Deine Rolle weiterentwickeln und aktiv Veränderungen in Deiner Einrichtung mitgestalten kannst.

Wir geben Dir einen Überblick über die Themen der Fortbildung, darunter Grundlagen der Peer-Beratung, Gesprächsführung, Selbstreflexion, systemische Methoden, Zukunftsplanung und Selbststärkung.

Auch organisatorische Fragen werden beantwortet – zum Beispiel zu Ort, barrierefreier Gestaltung, Gruppengröße und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. Den Zoom-Link erhältst du kurz vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!

Digitale Infoveranstaltung zur Peer-Berater:innen-Fortbildung

Du möchtest zertifizierte:r Peer-Berater:in werden? Dann laden wir Dich herzlich zu unserer digitalen Informationsveranstaltung ein!

Wir stellen Dir die einjährige berufsbegleitende Fortbildung vor, die voraussichtlich im September 2026 mit einer 12-tägigen Seminarreihe in Brühl startet. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen mit Behinderung – unabhängig davon, ob körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen vorliegen – sowie an ihre Unterstützer:innen.

In der Veranstaltung erfährst Du alles über Inhalte, Ablauf und Ziele der Fortbildung: Du lernst, wie Peer-Beratung Menschen mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe stärkt, Vertrauen schafft und Entwicklung möglich macht. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Deine Rolle weiterentwickeln und aktiv Veränderungen in Deiner Einrichtung mitgestalten kannst.

Wir geben Dir einen Überblick über die Themen der Fortbildung, darunter Grundlagen der Peer-Beratung, Gesprächsführung, Selbstreflexion, systemische Methoden, Zukunftsplanung und Selbststärkung.

Auch organisatorische Fragen werden beantwortet – zum Beispiel zu Ort, barrierefreier Gestaltung, Gruppengröße und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. Den Zoom-Link erhältst du kurz vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!

Rolle tauschen. Haltung finden. Spielerisch zu mehr Empowerment

In dem Workshop probieren wir mit Stimme, Gestik und bewusst in männlich konnotierte Verhaltensweisen zu gehen. Keine Schauspielerei, sondern Selbsterfahrung: Wie fühlt es sich an, Raum einzunehmen oder nicht auszuweichen oder laut zu sein? Im letzten Teil geht es in eine Imaginationsübung, die uns unterstützen kann, im Alltag wertschätzend und selbstbewusst aufzutreten.

Die Teilnehmerinnen entdecken mehr Verhaltensweisen als die bisher angewandten und haben mit ihnen gespielt. Es bieten sich mehr Möglichkeiten für diesen Ausdruck, der allen Menschen zur Verfügung steht. Oft entsteht eine Art Ermächtigung im besten Sinne.

Zielgruppe: Frauen (weibliche sozialisierte Personen).

Susanne Schloßmacher vereint vielfältige Erfahrungen aus Wirtschaft, Bildung und Kunst – als Trainerin, Musikerin und engagierte Netzwerkerin. Sie leitet den Workshop.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot aufgrund der Entwicklungspauschale kostenfrei. So können wir neue Maßnahmen entwickeln, die gezielt gesellschaftliche und aktuelle Herausforderungen adressieren. Wir bitten trotzdem um eine verbindliche Teilnahme.

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Ungarisch trifft Kunst

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Du möchtest dein Ungarisch praxisnah anwenden?

Dann begleite uns am Samstag, den 9. Mai 2026, zu einem besonderen Highlight: Gemeinsam besuchen wir die Dauerausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln und nutzen die Gelegenheit, vor Ort ins Ungarischsprechen zu kommen sowie ungarische Kunst auch sprachlich zu entdecken.

Der Eintritt wird vom FBK übernommen. Es stehen insgesamt 10 Plätze zur Verfügung.

Freu dich auf spannende Gespräche, neue Eindrücke und viel Spaß beim lebendigen Anwenden deiner Sprachkenntnisse!

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.

„Operationsplan Deutschland“ – Wie soll auch das zivile Deutschland „kriegstüchtig“ gemacht werden?

Der Operationsplan Deutschland ist ein geheimes Papier, das beschreibt, welche Maßnahmen im Spannungs- oder Kriegsfall ergriffen werden. Angelehnt daran bietet das sog. Grünbuch Einblicke in die geplanten Maßnahmen, die nach Aussagen der Bundesregierung unserer Freiheit und Demokratie dienen sollen, diese aber voraussichtlich deutlich einschränken werden. Außerdem finden sich Hinweise darauf, wie diese Maßnahmen der Bevölkerung vermittelt werden sollen, u.a. durch die Schulen.

Wir wollen in dieser Veranstaltung über das Grünbuch aufklären und diskutieren, wie das mit unserem Auftrag nach Demokratie- und Friedenserziehung zusammenpasst. Wie die Zivilgesellschaft auf den Spannungs-und Kriegsfall vorbereitet werden soll, und wieweit dies schon fortgeschritten ist, ist den meisten von uns noch nicht bekannt.

Daniel Lücking, politischer Referent eines MdB Abgeordneten der Linken, beschäftigt sich seit den ersten Planungen, ausgehend vom sog. Grünbuch, mit diesen Planungen. Er wird uns über den bekannten Stand der Umsetzung und über die Strategien ihrer gesellschaftlichen Vermittlung informieren Er wird mit uns über die gesellschaftlichen Folgen für die Zivilgesellschaft diskutieren, die bereits in den nächsten Jahren, lange vor einem akuten Konfliktfall, einsetzen werden.

Eine Kooperationsveranstaltung der rosalux NRW, mit GEW Stadtverband Köln, AK Frieden & Internationales der GEW.

Keine Anmeldung erforderlich.