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Archiv: Bildungsprogramm

Mediation in Gruppen und Teams – Methodenseminar

Konflikte in Gruppen oder Teams zu begleiten, stellt Mediator:innen oft vor besondere Herausforderungen. Im Vergleich zur Mediation zwischen zwei Personen kommen mehr Perspektiven zusammen, Interessen sind vielfältiger und gruppendynamische Prozesse beeinflussen den Verlauf der Konfliktklärung.

Das gilt sowohl für Gruppen im privaten oder ehrenamtlichen Kontext als auch für Teams im beruflichen Umfeld. Gleichzeitig steht in der Praxis häufig nur ein begrenztes Zeitfenster für eine Mediation in Gruppen und Teams zur Verfügung – etwa durch Terminabstimmungen mit mehreren Beteiligten oder durch organisatorische Rahmenbedingungen im Arbeitskontext.

Um solche Situationen gut zu moderieren, ist ein erweiterter Methodenkoffer für die Gruppenmediation hilfreich. Während die klassische Mediation mit zwei Personen vor allem dialogisch gestaltet ist, benötigen Mediator:innen im Gruppensetting zusätzlich strukturierende, steuernde und gruppenbezogene Methoden.

Was lernst du?
In dieser Fortbildung lernst du praxisbewährte Methoden für die Mediation in Gruppen und Teams kennen. Die Methoden unterstützen dich dabei, Gespräche zu strukturieren, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Gruppenprozesse konstruktiv zu begleiten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung: Du probierst Methoden selbst aus, reflektierst ihre Wirkung und überlegst, wie du sie in deiner eigenen Praxis einsetzen kannst. Ein erweitertes Methodenrepertoire gibt dir mehr Sicherheit im Mediationsprozess und erhöht deine Flexibilität – etwa dann, wenn eine Methode nicht wie erwartet wirkt und du eine Alternative brauchst.

Inhalte der Fortbildung

  • Methoden für die Mediation in Gruppen und Teams
  • Strukturierende und steuernde Tools für Gruppensettings
  • Methoden für die verschiedenen Phasen der Mediation
  • Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven
  • Erweiterung deines Methodenrepertoires
  • Praxisübungen und gemeinsames Ausprobieren der Methoden

 Für wen ist die Fortbildung geeignet?

Bist du bereits als Mediator:in tätig und möchtest dich im Bereich Gruppen- und Teammediation spezialisieren? Dann ist diese Fortbildung genau das Richtige für dich. Neben der Kompetenzerweiterung kannst du hier auch wichtige Fortbildungsstunden für deine Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sammeln.

Was solltest du mitbringen? Idealerweise hast du deine Mediationsausbildung bereits abgeschlossen.

  • Noch in Ausbildung? Ein Abschluss der Module 1–5 ist Voraussetzung für die Teilnahme.
  • Ausbildung an anderer Stelle? Kein Problem. Wenn du unsicher bist, ob deine bisherigen Inhalte passen, sprich uns einfach an. Wir beraten dich gerne persönlich.

Portugiesisch für Anfänger:innen (A1.1)

Du willst endlich mit Portugiesisch anfangen – ganz ohne Vorkenntnisse? In diesem Kurs machen wir gemeinsam die ersten Schritte. Du lernst wichtige Wörter, einfache Sätze für den Alltag und übst von Beginn an das Sprechen und Verstehen. Mit abwechslungsreichen Übungen, kleinen Dialogen und spielerischen Aktivitäten bekommst du ein gutes Gefühl für die Sprache und kannst schnell erste Gespräche führen. Ideal für alle, die neugierig auf Portugiesisch und die portugiesische Kultur sind.

Der Kurs entspricht dem Niveau A1.1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Alles recherchiert? Zugänge zur digitalen NS-Forschung in der eigenen Familie

Opa war ein Nazi – oder eben keiner. Oma stand am Herd – wie hätte sie da Täterin sein
können?! Solche Erzählungen prägen viele Familiengeschichten. Doch was passiert,
wenn wir beginnen, genauer hinzuschauen?
In diesem Workshop widmen wir uns der Erforschung der eigenen Familiengeschichte im
Zeitraum des Nationalsozialismus. Dabei stehen digitale Recherchewege, Archive und
Datenbanken im Mittelpunkt, aber auch die Frage, wie wir mit gefundenem – oder nicht
gefundenem – Material umgehen können.
Da echte Archivrecherchen oft mehrere Wochen dauern, werden wir mit Workshop-
Simulationen, vorbereiteten Materialien und Online-Quellen arbeiten. So können alle
Teilnehmenden direkt praktisch üben, ohne auf individuelle Archivantworten warten zu
müssen.
Der Workshop findet in einem moderierten, respektvollen Rahmen statt. Niemand muss
persönliche Ergebnisse teilen. Ziel ist es, Werkzeuge und Strategien zu vermitteln, um
eigenständig weiterzuforschen, Ergebnisse zu reflektieren und emotional gut einordnen zu
können.

Aufbau der Abende (jeweils 19:00 – 21:15 Uhr):

Dienstag, 02.06.2026, Modul 1: Einführung & Orientierung
• Überblick zur Familiengeschichtsforschung im NS-Kontext
• Täter/Opfer/Mitläufer, Graubereiche, Handlungsspielräume
• Vorstellung der Workshop-Simulation mit vorbereiteten Materialien und
Fallbeispielen
• Erste Übung: Analyse fiktiver Familienfälle
• Reflexion: Erwartungen, Fragen, mögliche emotionale Reaktionen

Dienstag, 16.06.2026, Modul 2: Recherchepraxis
• Praktische Recherche an vorbereiteten Materialien und Online-Datenbanken
• Fallbeispiele aus Archiven (Arolsen Archives, Bundesarchiv, Archiv Zwangsarbeit)
• Quellenkritik und Umgang mit unklaren Informationen
• Strategien für echte Archivrecherche: Registrierung, Anträge, Wartezeiten
• Eigenständige Übungen in Kleingruppen
• Reflexion: Erfahrungen, Herausforderungen, Überraschungen

Dienstag, 30.06.2026, Modul 3: Auswertung & Reflexion
• Vorstellung freiwilliger Ergebnisse (Simulation + ggf. Hausaufgaben)
• Emotionale Reflexion: Umgang mit unerwarteten oder fehlenden Erkenntnissen
• Transfer: Wie weiterforschen, wie langfristig mit Ergebnissen umgehen
• Abschlussdiskussion, Feedback, Ausblick auf weiterführende Quellen und
Netzwerke

Interessierte aller Altersgruppen, keine Vorkenntnisse erforderlich. Erwartet wird die
Bereitschaft, sich mit möglicherweise unerwünschten Erkenntnissen und den damit
verbundenen Emotionen auseinanderzusetzen.

Kostenfrei, Anmeldung für alle 3 Termine erforderlich.

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.

Grundlagen der Friedenspädagogik für die politische Bildung

Wie können wir Frieden lehren und lernen in Zeiten globaler Krisen? Dieses Seminar vermittelt Konzepte, Haltungen und Methoden für schulische und außerschulische Bildungsarbeit.

Das Seminar richtet sich an Multiplikator*innen in der haupt- und ehrenamtlichen Bildungsarbeit. Es vermittelt grundlegende Konzepte der Friedenspädagogik und reflektiert deren Bedeutung für die politische Bildung. Im Fokus stehen professionelle Haltungen, der konstruktive Umgang mit Konflikten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie ausgewählte Methoden zur Gestaltung dialogischer und friedensorientierter Bildungsprozesse.

Eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW.

Das Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: Heinrich Böll Stiftung NRW – Veranstaltungen

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Foto von Kelly, pexels : https://www.pexels.com/photo/roadway-with-end-racism-now-title-in-town-4642503/

Wenn Worte wehtun – Alltagsrassismus erkennen

In diesem interaktiven Workshop setzen sich Jugendliche und junge Erwachsene mit Alltagsrassismus auseinander – sowohl aus der eigenen Betroffenheitsperspektive als auch aus einer weißen Perspektive, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Rolle im rassistischen System kritisch zu hinterfragen. Gemeinsam werden Alltagssituationen reflektiert, Begriffe hinterfragt und erste Strategien entwickelt, um diskriminierendem Verhalten entgegenzuwirken. Mithilfe von folgenden  interaktiven Methoden, Videoclips, Gruppenarbeiten und Rollenspielen lernen die Teilnehmenden:

  • Alltagsrassismus in Sprache und Verhalten zu erkennen,
  • den Unterschied zwischen strukturellem und individuellem Rassismus zu verstehen,
  • wie tief Rassismus historisch in Deutschland verankert ist,
  • und welche Rolle Intersektionalität (z. B. Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht) in Diskriminierungserfahrungen spielt.

Der Workshop schafft einen sicheren Raum für Austausch, eigene Erfahrungen und neue Perspektiven. Die Jugendlichen und junge Erwachsene erhalten nicht nur Wissen, sondern auch Sprache und Werkzeuge, um sich selbstbewusst gegen diskriminierendes Verhalten zu positionieren.

Der Workshop wird geleitet von Fahridat Kondo Ados, Studentin der Politikwissenschaft.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.
Damit wir gut planen können, bitten wir dennoch um eine verbindliche Anmeldung und Teilnahme.

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.