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Archiv: Bildungsprogramm

Digitale Infoveranstaltung zur Peer-Berater:innen-Fortbildung

Du möchtest zertifizierte:r Peer-Berater:in werden? Dann laden wir Dich herzlich zu unserer digitalen Informationsveranstaltung ein!

Wir stellen Dir die einjährige berufsbegleitende Fortbildung vor, die im September 2026 mit einer 12-tägigen Seminarreihe in Brühl startet. Die Qualifizierung richtet sich an Menschen mit Behinderung – unabhängig davon, ob körperliche, psychische oder kognitive Einschränkungen vorliegen – sowie an ihre Unterstützer:innen.

In der Veranstaltung erfährst Du alles über Inhalte, Ablauf und Ziele der Fortbildung: Du lernst, wie Peer-Beratung Menschen mit ähnlichen Erfahrungen auf Augenhöhe stärkt, Vertrauen schafft und Entwicklung möglich macht. Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Deine Rolle weiterentwickeln und aktiv Veränderungen in Deiner Einrichtung mitgestalten kannst.

Wir geben Dir einen Überblick über die Themen der Fortbildung, darunter Grundlagen der Peer-Beratung, Gesprächsführung, Selbstreflexion, systemische Methoden, Zukunftsplanung und Selbststärkung.

Auch organisatorische Fragen werden beantwortet – zum Beispiel zu Ort, barrierefreier Gestaltung, Gruppengröße und Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. Den Zoom-Link erhältst du kurz vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!

Rolle tauschen. Haltung finden. Spielerisch zu mehr Empowerment

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht. Wir freuen uns jedoch, einen weiteren Termin am 2. November anbieten zu können. Hier geht es zur Anmeldung.

In dem Workshop probieren wir mit Stimme, Gestik und bewusst in männlich konnotierte Verhaltensweisen zu gehen. Keine Schauspielerei, sondern Selbsterfahrung: Wie fühlt es sich an, Raum einzunehmen oder nicht auszuweichen oder laut zu sein? Im letzten Teil geht es in eine Imaginationsübung, die uns unterstützen kann, im Alltag wertschätzend und selbstbewusst aufzutreten.

Die Teilnehmerinnen entdecken mehr Verhaltensweisen als die bisher angewandten und haben mit ihnen gespielt. Es bieten sich mehr Möglichkeiten für diesen Ausdruck, der allen Menschen zur Verfügung steht. Oft entsteht eine Art Ermächtigung im besten Sinne.

Zielgruppe: Frauen (weibliche sozialisierte Personen).

Susanne Schloßmacher vereint vielfältige Erfahrungen aus Wirtschaft, Bildung und Kunst – als Trainerin, Musikerin und engagierte Netzwerkerin. Sie leitet den Workshop.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren. Wenn Sie unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen möchten, freuen wir uns über eine freiwillige Spende zugunsten unserer gemeinnützigen Bildungsarbeit.

Dersim erinnern: Lesung und Gespräch zur Aufarbeitung der Ereignisse von 1937/38

Gemeinsam mit der Dersim Gemeinde Köln und Tüday e.V. – Solidaritätsverein der Angehörigen von politischen Gefangenen in der Türkei laden wir zu einer Lesung mit den Autoren Prof. Dr. Bülent Bilmez und Cemal Taş ein.

Im Mittelpunkt steht das Buch Dersim Kırımı Envanteri, das die Ereignisse in Dersim 1937/38 anhand konkreter Fallstudien, Zeitzeugenberichte und umfangreicher Feldforschung dokumentiert. Die Autoren rekonstruieren die Geschehnisse auf Grundlage mikrohistorischer Forschung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung eines bis heute nachwirkenden gesellschaftlichen Traumas.

Zu den Autoren

Prof. Dr. Bülent Bilmez ist Historiker und lehrt an der Istanbul Bilgi University. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der osmanischen und türkischen Geschichte, Erinnerungskultur und Demokratiegeschichte.

Cemal Taş, geboren in Dersim, forscht seit vielen Jahren zur Geschichte, Sprache und Kultur der Region. Er ist Autor mehrerer Bücher und engagiert sich im Bereich der Oral History sowie in zahlreichen kulturellen Projekten.

Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Eine Kooperation von Friedensbildungswerk Köln, Dersim Gemeinde Köln und Tüday e.V.

85 Jahre Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion

Trotz Krieg zwischen Russland und der Ukraine muss der Dialog wieder aufgenommen werden

Wir zeigen den Film: „Ein Menschenschicksal“, SU 1959

nach einem Vortrag von Prof. Rüdiger Kipke zur historischen Einordnung.

Deutschland hat den 2. Weltkrieg begonnen mit den bisher größten Opfern der Menschheitsgeschichte – über 60 Millionen Toten, davon 27 Millionen Sowjetbürger- und bürgerinnen. Deshalb sollten wir uns in Deutschland verpflichtet fühlen zu verhindern, dass so etwas nie wieder geschieht.

Der sowjetische Antikriegsfilm von und mit Sergej Bondartschuk beschreibt das ergreifende Schicksal eines sowjetischen Soldaten.

Der Eintritt ist frei

Eine Kooperationsveranstaltung von Städtepartnerschaftsverein Köln – Wolgograd, Friedensbildungswerk Köln und Kölner Friedensforum.

Friedensgespräche -DialogStarterTag

Friedensgespräche – DialogStarter Tag

Du bist aktiv im Chor, im Heimatverein, in der Gewerkschaftsgruppe, im Aktionskreis oder im Nachbarschaftstreff? Und du stellst fest, dass ihr zu den großen Fragen um Krieg und Frieden, die unsere Nachrichten bestimmen, verstummt seid? Nicht, weil es nichts zu sagen gäbe – eher, weil das Spaltungspotenzial so groß ist und ihr um den Zusammenhalt eurer Gruppe fürchtet.

Wir haben uns viel umgehört, konzeptionell beraten und einen Ansatz für das Format Friedensgespräche entwickelt, in dem die schweren Themen dieser Zeit gut besprechbar sind.

Friedensgespräche öffnen den Raum für Begegnungen zu polarisierenden Themen – wertschätzend und kontrovers. Wie kann das funktionieren? Was muss ich im Vorfeld beachten? Was tun, wenn’s brenzlig wird? Wir probieren’s aus und besprechen die Details.

Komm zum Werkstatttag und werde DialogStarter:in für die Friedensgespräche.

Wann: 15. Juli 2026, 9.30 Uhr – 17.00 Uhr
Wo: Alte Feuerwache Köln,  Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Das Mittagessen findet selbstorganisiert statt, dafür gibt es viele Angebote im Umfeld der Alten Feuerwache.

Eingeladen sind alle, die haupt- oder ehrenamtlich die Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft überwinden helfen wollen. Weiter Informationen: Handreichung Friedensgespräche – werde Teil einer bundesweiten Initiative der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kooperationspartner:innen. Weitere Informationen:

Eine Kooperation der AGDF und des Friedensbildungswerk Köln.

Wir bitten um Anmeldung unter: Friedensgespräche -DialogStarterTag

Foto von Srijit Mudi by pexels

Einführung in „Restorative Circles“ – Konflikte im Kreis der Gemeinschaft willkommen heißen

„Wir haben Räume, um darin zu schlafen. Wir haben Räume, um darin zu essen. Es wird Zeit, dass wir uns Räume schaffen, in denen wir mit unseren Konflikten leben und sie verwandeln können.“
— Dominic Barter 

Kennst du das Gefühl, wenn Worte nicht mehr reichen? Wenn nach schmerzlichen Auseinandersetzungen, nach Gewalt oder festgefahrenem Schweigen der andere Mensch nur noch bedrohlich erscheint? Wie kommen wir wieder zueinander? 

Eine hoffnungsvolle Antwort kommt aus Brasilien: Restorative Circles (RC). 

In diesem Einführungsseminar lernst du einen Prozess kennen, der Gruppen und Gemeinschaften dabei unterstützt, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie willkommen zu heißen und daraus zu lernen. Alle Beteiligten eines Konflikts kommen in einen Kreis: diejenigen, die gehandelt haben, diejenigen, die betroffen sind, sowie Menschen aus dem sozialen Umfeld. Gemeinsam entsteht ein Raum für Zuhören, Verständnis und Veränderung. 

Die Methode wurde von Dominic Barter mit den Menschen in den Favelas von Rio de Janeiro entwickelt und ist inspiriert von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Sie hat sich besonders bewährt, um selbst in hochkonfliktreichen Situationen Heilung und Verbindung zu ermöglichen. 

Restorative Circles können sich überall entwickeln: in Schulen, Teams, Wohngemeinschaften, Kirchen, Familien oder Nachbarschaften. Jeder Mensch kann einen Kreis initiieren.

Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen und bieten daher ein solidarisches Beitragsmodell an. Der Richtwert für die Teilnahme beträgt 260 €. Nach Selbsteinschätzung kann ein Beitrag zwischen 130 € und 350 € gewählt werden. Wer mehr geben kann, ermöglicht anderen die Teilnahme zu einem reduzierten Beitrag. Sollte die Gebühr dennoch eine Hürde sein, sprich uns bitte bei der Anmeldung an.

Foto von Srijit Mudi by pexels

Einführung in „Restorative Circles“ – Konflikte im Kreis der Gemeinschaft willkommen heißen

„Wir haben Räume, um darin zu schlafen. Wir haben Räume, um darin zu essen. Es wird Zeit, dass wir uns Räume schaffen, in denen wir mit unseren Konflikten leben und sie verwandeln können.“
— Dominic Barter

Kennst du das Gefühl, wenn Worte nicht mehr reichen? Wenn nach schmerzlichen Auseinandersetzungen, nach Gewalt oder festgefahrenem Schweigen der andere Mensch nur noch bedrohlich erscheint? Wie kommen wir wieder zueinander?

Eine hoffnungsvolle Antwort kommt aus Brasilien: Restorative Circles (RC).

In diesem Einführungsseminar lernst du einen Prozess kennen, der Gruppen und Gemeinschaften dabei unterstützt, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie willkommen zu heißen und daraus zu lernen. Alle Beteiligten eines Konflikts kommen in einen Kreis: diejenigen, die gehandelt haben, diejenigen, die betroffen sind, sowie Menschen aus dem sozialen Umfeld. Gemeinsam entsteht ein Raum für Zuhören, Verständnis und Veränderung.

Die Methode wurde von Dominic Barter mit den Menschen in den Favelas von Rio de Janeiro entwickelt und ist inspiriert von der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Sie hat sich besonders bewährt, um selbst in hochkonfliktreichen Situationen Heilung und Verbindung zu ermöglichen.

Restorative Circles können sich überall entwickeln: in Schulen, Teams, Wohngemeinschaften, Kirchen, Familien oder Nachbarschaften. Jeder Mensch kann einen Kreis initiieren.

Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen und bieten daher ein solidarisches Beitragsmodell an. Der Richtwert für die Teilnahme beträgt 220 €. Nach Selbsteinschätzung kann ein Beitrag zwischen 110 € und 300 € gewählt werden. Wer mehr geben kann, ermöglicht anderen die Teilnahme zu einem reduzierten Beitrag. Sollte die Gebühr dennoch eine Hürde sein, sprich uns bitte bei der Anmeldung an.

Eine Frau schreibt in einem Heft

Schreibend Frieden finden

In diesem 3-tägigen Bildungsurlaub mit Anna Ditges verbinden wir autobiografisches Schreiben mit Selbstermächtigung, Empathie und Resilienz. In praktischen Schreibeinheiten erproben wir, wie innerer Frieden durch den Prozess des Schreibens und Klarheit durch den bewussten Umgang mit Sprache gefördert werden können. Durch kreative Übungen, Reflexion und Austausch im geschützten Raum entsteht ein wertschätzender Blick auf die eigene Geschichte – eine Kraftquelle für inneren Frieden und Dialog auf Augenhöhe. 

Schreiben eröffnet hier einen leichten Zugang zu den eigenen Erfahrungen und ermöglicht neue Perspektiven. Im Zentrum stehen kreative Schreibübungen sowie der vertrauensvolle Austausch in der Gruppe. Die achtsame Atmosphäre fördert verbindende Kommunikation und gegenseitiges Verständnis und inspiriert zu neuen Ausdrucksformen. 

Ein besonderes Highlight bilden die Inspirationen von Hilde Domin. Ihre Texte öffnen den Blick für innere Klarheit, tiefe menschliche Erfahrung und die transformierende Kraft von Worten. Anna Ditges, die Hilde Domin filmisch begleitet hat, gibt Einblicke in Leben und Werk der Dichterin und zeigt, wie Schreiben und Lesen als Mittel der Selbstreflexion, Heilung und Kommunikation wirken können. 

Das autobiografische Schreiben wird so zum Schlüssel für Selbsterfahrung, Persönlichkeitswachstum und Resilienz. Es regt zugleich zur Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Glaubenssätzen an, ermöglicht neue Sichtweisen und unterstützt, die eigene Geschichte mit mehr Klarheit und innerer Stärke zu betrachten. 

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.