Zum Hauptinhalt springen

Archiv: Bildungsprogramm

Portugiesisch für Anfänger:innen

Du willst endlich mit Portugiesisch anfangen – ganz ohne Vorkenntnisse? In diesem Kurs machen wir gemeinsam die ersten Schritte. Du lernst wichtige Wörter, einfache Sätze für den Alltag und übst von Beginn an das Sprechen und Verstehen. Mit abwechslungsreichen Übungen, kleinen Dialogen und spielerischen Aktivitäten bekommst du ein gutes Gefühl für die Sprache und kannst schnell erste Gespräche führen. Ideal für alle, die neugierig auf Portugiesisch und die portugiesische Kultur sind.

Der Kurs entspricht dem Niveau A1.1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Alles recherchiert? Zugänge zur digitalen NS-Forschung in der eigenen Familie

Opa war ein Nazi – oder eben keiner. Oma stand am Herd – wie hätte sie da Täterin sein
können?! Solche Erzählungen prägen viele Familiengeschichten. Doch was passiert,
wenn wir beginnen, genauer hinzuschauen?
In diesem Workshop widmen wir uns der Erforschung der eigenen Familiengeschichte im
Zeitraum des Nationalsozialismus. Dabei stehen digitale Recherchewege, Archive und
Datenbanken im Mittelpunkt, aber auch die Frage, wie wir mit gefundenem – oder nicht
gefundenem – Material umgehen können.
Da echte Archivrecherchen oft mehrere Wochen dauern, werden wir mit Workshop-
Simulationen, vorbereiteten Materialien und Online-Quellen arbeiten. So können alle
Teilnehmenden direkt praktisch üben, ohne auf individuelle Archivantworten warten zu
müssen.
Der Workshop findet in einem moderierten, respektvollen Rahmen statt. Niemand muss
persönliche Ergebnisse teilen. Ziel ist es, Werkzeuge und Strategien zu vermitteln, um
eigenständig weiterzuforschen, Ergebnisse zu reflektieren und emotional gut einordnen zu
können.

Aufbau der Abende:
Modul 1: Einführung & Orientierung
• Überblick zur Familiengeschichtsforschung im NS-Kontext
• Täter/Opfer/Mitläufer, Graubereiche, Handlungsspielräume
• Vorstellung der Workshop-Simulation mit vorbereiteten Materialien und
Fallbeispielen
• Erste Übung: Analyse fiktiver Familienfälle
• Reflexion: Erwartungen, Fragen, mögliche emotionale Reaktionen

Modul 2: Recherchepraxis
• Praktische Recherche an vorbereiteten Materialien und Online-Datenbanken
• Fallbeispiele aus Archiven (Arolsen Archives, Bundesarchiv, Archiv Zwangsarbeit)
• Quellenkritik und Umgang mit unklaren Informationen
• Strategien für echte Archivrecherche: Registrierung, Anträge, Wartezeiten
• Eigenständige Übungen in Kleingruppen
• Reflexion: Erfahrungen, Herausforderungen, Überraschungen

Modul 3: Auswertung & Reflexion
• Vorstellung freiwilliger Ergebnisse (Simulation + ggf. Hausaufgaben)
• Emotionale Reflexion: Umgang mit unerwarteten oder fehlenden Erkenntnissen
• Transfer: Wie weiterforschen, wie langfristig mit Ergebnissen umgehen
• Abschlussdiskussion, Feedback, Ausblick auf weiterführende Quellen und
Netzwerke

Interessierte aller Altersgruppen, keine Vorkenntnisse erforderlich. Erwartet wird die
Bereitschaft, sich mit möglicherweise unerwünschten Erkenntnissen und den damit
verbundenen Emotionen auseinanderzusetzen.

Kostenfrei, Anmeldung für alle 3 Termine erforderlich.

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.

Grundlagen der Friedenspädagogik für die politische Bildung

Wie können wir Frieden lehren und lernen in Zeiten globaler Krisen? Dieses Seminar vermittelt Konzepte, Haltungen und Methoden für schulische und außerschulische Bildungsarbeit.

Das Seminar richtet sich an Multiplikator*innen in der haupt- und ehrenamtlichen Bildungsarbeit. Es vermittelt grundlegende Konzepte der Friedenspädagogik und reflektiert deren Bedeutung für die politische Bildung. Im Fokus stehen professionelle Haltungen, der konstruktive Umgang mit Konflikten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie ausgewählte Methoden zur Gestaltung dialogischer und friedensorientierter Bildungsprozesse.

Eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW.

Das Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: Heinrich Böll Stiftung NRW – Veranstaltungen

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Foto von Kelly, pexels : https://www.pexels.com/photo/roadway-with-end-racism-now-title-in-town-4642503/

Wenn Worte wehtun – Alltagsrassismus erkennen

In diesem interaktiven Workshop setzen sich Jugendliche und junge Erwachsene mit Alltagsrassismus auseinander – sowohl aus der eigenen Betroffenheitsperspektive als auch aus einer weißen Perspektive, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Rolle im rassistischen System kritisch zu hinterfragen. Gemeinsam werden Alltagssituationen reflektiert, Begriffe hinterfragt und erste Strategien entwickelt, um diskriminierendem Verhalten entgegenzuwirken. Mithilfe von folgenden  interaktiven Methoden, Videoclips, Gruppenarbeiten und Rollenspielen lernen die Teilnehmenden:

  • Alltagsrassismus in Sprache und Verhalten zu erkennen,
  • den Unterschied zwischen strukturellem und individuellem Rassismus zu verstehen,
  • wie tief Rassismus historisch in Deutschland verankert ist,
  • und welche Rolle Intersektionalität (z. B. Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht) in Diskriminierungserfahrungen spielt.

Der Workshop schafft einen sicheren Raum für Austausch, eigene Erfahrungen und neue Perspektiven. Die Jugendlichen und junge Erwachsene erhalten nicht nur Wissen, sondern auch Sprache und Werkzeuge, um sich selbstbewusst gegen diskriminierendes Verhalten zu positionieren.

Der Workshop wird geleitet von Fahridat Kondo Ados, Studentin der Politikwissenschaft.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.
Damit wir gut planen können, bitten wir dennoch um eine verbindliche Anmeldung und Teilnahme.

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.

Foto von Christian Krebel auf Unsplash

Einführung in die Restorative Justice

«Restorative Justice» (RJ) – ein Begriff, der nur schwer ins Deutsche übersetzbar ist – bezeichnet eine Theorie sowie eine weltweite Bewegung, deren Inhalt und Ziel es ist, mit schmerzhaften Konflikten und Unrecht einen anderen Umgang zu finden. Namentlich einen Umgang, der auf Strafe verzichtet, der keiner höheren Instanzen («Staat») bedarf, sondern «den Konflikt den Menschen als ihr Eigentum zurückgibt» (Nils Christie).

Wichtige Eckpunkte der RJ sind der gleichberechtigte Dialogprozess zwischen allen Konfliktbeteiligten, die Übernahme von Verantwortung für die Handlungen der Vergangenheit und für den Prozess der Konfliktklärung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen, die Wiedergutmachung (oder eine Annäherung daran) sowie die Wahrung der Autonomie und der Respekt vor der Integrität aller. Es scheint für viele vielleicht zunächst unvorstellbar, dass sich Geschädigte, Beschuldigte und weitere Betroffene an einen Tisch setzen, um über zum Teil äußerst schmerzhaftes Geschehenes zu sprechen und dann eine gemeinsame Lösung auszuhandeln. Es ist aber, wenn es gelingt, ein für alle ermächtigender und heilsamer Prozess, der zu mehr Frieden im Leben der Menschen und in der Gesellschaft führen kann.

Restorative Justice Expertin Rehzi Malzahn wird an diesem Abend die verschiedenen Aspekte und Methoden der Restorative Justice erläutern, Fragen beantworten und auf mögliche Zweifel sensibel eingehen. Sie lädt dazu ein, die Angst vor dem Austragen – auch schmerzhafter – Konflikte abzulegen, echte Begegnung zuzulassen und traditionelle Vorstellungen von Schuld und Strafe hinter sich zu lassen.