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Archiv: Bildungsprogramm

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.

Grundlagen der Friedenspädagogik für die politische Bildung

Wie können wir Frieden lehren und lernen in Zeiten globaler Krisen? Dieses Seminar vermittelt Konzepte, Haltungen und Methoden für schulische und außerschulische Bildungsarbeit.

Das Seminar richtet sich an Multiplikator*innen in der haupt- und ehrenamtlichen Bildungsarbeit. Es vermittelt grundlegende Konzepte der Friedenspädagogik und reflektiert deren Bedeutung für die politische Bildung. Im Fokus stehen professionelle Haltungen, der konstruktive Umgang mit Konflikten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie ausgewählte Methoden zur Gestaltung dialogischer und friedensorientierter Bildungsprozesse.

Eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW.

Das Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: Heinrich Böll Stiftung NRW – Veranstaltungen

Hand mit Idee

Digitaler Schnupperabend zur Mediationsausbildung

Unsere digitalen Schnupperabende zur Mediationsausbildung bieten einen praxisnahen Einblick in unsere Haltung, Arbeitsweise und in die Gestaltung unserer Mediationsausbildung sowie in die besondere Lernatmosphäre des Friedensbildungswerks. Sie richten sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse und eröffnen Raum für Fragen zu Inhalten, Aufbau, Organisation und zum persönlichen oder beruflichen Nutzen einer Mediationsausbildung. 

In einem kurzweiligen, interaktiven Online-Format erlebst du beispielhaft, wie wir arbeiten, und erhältst einen ersten Eindruck davon, was Mediation als Haltung und Methode ausmacht. 

Die Schnupperabende finden dreimal jährlich statt und dauern ca. 75 Minuten, inklusive Zeit für Austausch und individuelle Fragen. Ziel ist es, Mediation erlebbar zu machen und Interessierten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine Ausbildung mit Haltung und gesellschaftlicher Relevanz zu bieten. 

Unsere Ausbildung zur Mediator:in erfüllt die Anforderungen für die Zertifizierung nach § 6 Mediationsgesetz sowie für die Lizenzierung durch den Bundesverband Mediation (BM®). 

 

Die Logindaten werden dir kurz vorher zugeschickt.

Foto von Kelly, pexels : https://www.pexels.com/photo/roadway-with-end-racism-now-title-in-town-4642503/

Wenn Worte wehtun – Alltagsrassismus erkennen

In diesem interaktiven Workshop setzen sich Jugendliche und junge Erwachsene mit Alltagsrassismus auseinander – sowohl aus der eigenen Betroffenheitsperspektive als auch aus einer weißen Perspektive, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Rolle im rassistischen System kritisch zu hinterfragen. Gemeinsam werden Alltagssituationen reflektiert, Begriffe hinterfragt und erste Strategien entwickelt, um diskriminierendem Verhalten entgegenzuwirken. Mithilfe von folgenden  interaktiven Methoden, Videoclips, Gruppenarbeiten und Rollenspielen lernen die Teilnehmenden:

  • Alltagsrassismus in Sprache und Verhalten zu erkennen,
  • den Unterschied zwischen strukturellem und individuellem Rassismus zu verstehen,
  • wie tief Rassismus historisch in Deutschland verankert ist,
  • und welche Rolle Intersektionalität (z. B. Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht) in Diskriminierungserfahrungen spielt.

Der Workshop schafft einen sicheren Raum für Austausch, eigene Erfahrungen und neue Perspektiven. Die Jugendlichen und junge Erwachsene erhalten nicht nur Wissen, sondern auch Sprache und Werkzeuge, um sich selbstbewusst gegen diskriminierendes Verhalten zu positionieren.

Der Workshop wird geleitet von Fahridat Kondo Ados, Studentin der Politikwissenschaft.

Dank der Förderung durch das Weiterbildungsgesetz NRW ist dieses Angebot im Rahmen der Entwicklungspauschale kostenfrei. Dadurch können wir neue Formate entwickeln, die gezielt auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.
Damit wir gut planen können, bitten wir dennoch um eine verbindliche Anmeldung und Teilnahme.

Hand mit Idee

Supervision für erfahrene Mediator:innen

Wenn du als Mediator:in erfolgreich arbeiten willst, gehört es dazu, deine eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und supervidieren zu lassen. Das Format der Supervision bietet den passenden Rahmen, um genau das gemeinsam mit anderen zu tun.
Supervision ist außerdem Voraussetzung für die Lizenzierung durch Berufsverbände wie den Bundesverband Mediation e.V. oder für die Zertifizierung nach dem Mediationsgesetz.

Foto von Christian Krebel auf Unsplash

Einführung in die Restorative Justice

«Restorative Justice» (RJ) – ein Begriff, der nur schwer ins Deutsche übersetzbar ist – bezeichnet eine Theorie sowie eine weltweite Bewegung, deren Inhalt und Ziel es ist, mit schmerzhaften Konflikten und Unrecht einen anderen Umgang zu finden. Namentlich einen Umgang, der auf Strafe verzichtet, der keiner höheren Instanzen («Staat») bedarf, sondern «den Konflikt den Menschen als ihr Eigentum zurückgibt» (Nils Christie).

Wichtige Eckpunkte der RJ sind der gleichberechtigte Dialogprozess zwischen allen Konfliktbeteiligten, die Übernahme von Verantwortung für die Handlungen der Vergangenheit und für den Prozess der Konfliktklärung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen, die Wiedergutmachung (oder eine Annäherung daran) sowie die Wahrung der Autonomie und der Respekt vor der Integrität aller. Es scheint für viele vielleicht zunächst unvorstellbar, dass sich Geschädigte, Beschuldigte und weitere Betroffene an einen Tisch setzen, um über zum Teil äußerst schmerzhaftes Geschehenes zu sprechen und dann eine gemeinsame Lösung auszuhandeln. Es ist aber, wenn es gelingt, ein für alle ermächtigender und heilsamer Prozess, der zu mehr Frieden im Leben der Menschen und in der Gesellschaft führen kann.

Restorative Justice Expertin Rehzi Malzahn wird an diesem Abend die verschiedenen Aspekte und Methoden der Restorative Justice erläutern, Fragen beantworten und auf mögliche Zweifel sensibel eingehen. Sie lädt dazu ein, die Angst vor dem Austragen – auch schmerzhafter – Konflikte abzulegen, echte Begegnung zuzulassen und traditionelle Vorstellungen von Schuld und Strafe hinter sich zu lassen.

Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?

Abend zum Internationalen Frauentag / Feministischen Kampftag

In Kriegen und Gewaltkonflikten sind Zivilist*innen und vor allem Frauen und Mädchen zunehmend Opfer von Gewalt. In den militärischen Kampfeinheiten dienen wiederum hauptsächlich Männer. Diese Tatsache wird in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch reduziert auf eine stumpfe Gegenüberstellung: Männlicher Krieg und weiblicher Frieden. Tatsächlich aber entspricht die Wirklichkeit von Gewalt und Gewalterfahrungen nicht dieser strikt bipolaren Rollenverteilung.

Die Autorin des Buches „Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?“ (Reclam, 2023), Historikerin Dr. Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.

Nach ihrem Input wird Claudia Kemper mit Dr. Monika Hauser diskutieren. Hauser ist Gynäkologin und Gründerin der in Köln ansässigen und international agierenden Frauenorganisation medica mondiale, die sich gegen die allgegenwärtige sexualisierte Kriegsgewalt gegen Frauen einsetzt. Sie fordert: Frauenrechtsorganisationen und Aktivist*innen müssen politisch gestärkt und bei Verhandlungen und Wiederaufbau beteiligt sein.

Mit beiden Referentinnen führt an diesem Abend die Kölner Journalistin Alexandra Eul das Gespräch.

Wir freuen uns auf Sie und einen wichtigen Abend zum Internationalen Frauentag / Feministischen Kampftag 2026.

Es kooperieren in traditionellem Verbund die Kölner VHS, der Kölner Frauengeschichtsverein, die Rosa Luxemburg Stiftung NRW und das Kölner Friedensbildungswerk.

Eine Anmeldung ist erbeten, aber nicht erforderlich. Anmeldung: über die Kölner VHS

Schmuckbild

GFK-Seminar für Paare: Gewaltfreie Kommunikation trifft Zwiegespräch

Die GFK (nach M.B.Rosenberg) gibt ein Instrumentarium an die Hand, wie Sie mit ihrem Partner/Ihrer Partnerin so über Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse sprechen können, dass Sie gemeinsam neue Wege finden und Konflikte lösbar oder vermeidbar sind. Das Zwiegespräch (nach M.L. Moeller) unterstützt und verstärkt diesen Ansatz, indem es einen sicheren Rahmen zur Reflexion und kontinuierlichen Entwicklung im Gespräch bietet, was zunehmend zu mehr Offenheit, Klarheit, Achtsamkeit und tiefem Vertrauen im Miteinander führt.

Vorkenntnisse sind nützlich, werden aber nicht vorausgesetzt. Bei Bedarf können nach diesem Seminar Übungsgruppen (anfangs unter professioneller Anleitung) organisiert werden.

Helga Klier ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Konfliktmanagement/ Supervisorin / Dialogfacilitator für Paare und Gruppen / Dozentin für Erwachsenenpädagogische Qualifizierung in der Weiterbildung. Gemeinsam mit ihrem Ehemann bringt sie eigene Erfahrungen ein.

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation: Die Sprache des Friedens sprechen

Wir alle möchten miteinander in Frieden leben. Doch kommt es zwischen Menschen immer wieder zu schmerzvollen Missverständnissen und Verletzungen. In dieser Einführung lernen Sie die vier Grundbegriffe und Grundannahmen des Kommunikationsmodells von M.B. Rosenberg kennen und anwenden. Anhand selbstgewählter Beispiele erleben Sie ihre wohltuenden Auswirkungen und erfahren, wie man auch in schwierigen Situationen in einer wertschätzenden und klaren Haltung bleiben kann.

Helga Klier ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Konfliktmanagement/ Supervisorin / Dialogfacilitator für Paare und Gruppen / Dozentin für Erwachsenenpädagogische Qualifizierung in der Weiterbildung.