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Archiv: Bildungsprogramm

Mediation in Trennung, Scheidung und in Gruppen (Modul 4)

In diesem Kurs vertiefst du deine Mediationskompetenz in sensiblen Kontexten wie Trennung und Scheidung. Zudem lernst du ein Verfahren zur Gruppenmediation kennen. Du stärkst gezielt deine Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Situationen und starken Emotionen.

Online Mediation: Konflikte virtuell lösen

Lerne, Mediation sicher und professionell online durchzuführen. Der Kurs vermittelt Grundlagen, Chancen und Herausforderungen digitaler Formate. Mit Übungen und Tools stärkst du deine Methodenkompetenz für virtuelle Räume. Für Mediator:innen mit Vorkenntnissen (Teilnahme an Modul 1 und 2). Einzeln buchbar oder als Modul unserer Mediationsausbildung.

 

Menschen im Gespräch

Vertiefung zum Thema Recht und Mediation

Ein Fortbildungsangebot für Mediator:innen

In dieser dreitägigen Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden vertieft mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Mediation auseinander. Ziel ist es, die eigene mediative Praxis rechtlich fundierter einordnen und reflektieren zu können – insbesondere im Hinblick auf professionelle Abgrenzung, Auftragsklärung und den Umgang mit komplexeren Konfliktkonstellationen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der rechtlichen Stellung der Mediator:in, den Pflichten aus dem Mediationsgesetz, sowie den berufsrechtlichen Besonderheiten – einschließlich Haftung, Verschwiegenheit und Versicherungsfragen. Darüber hinaus wird das Thema Vertragsgestaltung in der Mediation praxisnah behandelt.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist die Auseinandersetzung mit der Abgrenzung der Mediation zu anderen Verfahren der Konfliktbearbeitung (z. B. Schlichtung, Güteverfahren, Gerichtsverfahren) sowie mit der Eignung verschiedener Konflikte aus unterschiedlichen Rechtsgebieten (z. B. Erb-, Familien-, Arbeits- oder Gesellschaftsrecht) für eine Mediation. Anhand typischer Fallbeispiele wird analysiert, wann und warum Mediation ein geeigneter Weg ist – und wann nicht.

Darüber hinaus werden die rechtlichen Unterschiede verschiedener Konfliktbeilegungsergebnisse beleuchtet. Dabei geht es um die Abgrenzung zwischen Urteilen, Beschlüssen, anwaltlichen bzw. richterlichen Vergleichen und Mediationsvereinbarungen – einschließlich ihrer Rechtswirkungen und Vollstreckbarkeit.

Den Abschluss bildet eine gemeinsame Reflexion, in der persönliche Erkenntnisse und offene Fragen Raum finden.

Inhalte im Überblick:

  • Grundlagen und Struktur des Mediationsgesetzes

  • Aufgaben, Rechte und Pflichten der Mediator:in

  • Berufsrechtliche Einordnung, Verschwiegenheit, Haftung

  • Vertragsgestaltung in der Mediation

  • Abgrenzung der Mediation zu anderen Verfahren

  • Konfliktdynamiken und ihre Eignung für Mediation

  • Konfliktbeilegungsergebnisse im Vergleich (Urteil, Vergleich, Mediationsvereinbarung)

  • Rechtsfolgen und Durchsetzbarkeit von Vereinbarungen

  • Fallbeispiele aus verschiedenen Rechtsgebieten

  • Reflexion der eigenen Rolle und Haltung

Die Fortbildung bietet einen fundierten Mix aus Input, Austausch, Fallanalyse und Reflexion – mit viel Raum für Fragen und Praxisbezug.

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Wenn Mediation an Grenzen stößt – Der No Blame Approach bei Mobbing

Mediation kann auch an Grenzen stoßen. Wann ist die Mediation nicht mehr  die erste Wahl?   Wie kann z.B. Mobbing in Jugendgruppen und Schulen begegnet werden?  Hier hat sich die Anwendung des Interventionsansatzes No Blame Approach bewährt.  Die Philosophie des Ansatzes und die Haltung der durchführenden Person haben viele Schnittstellen mit Mediation, auch in der Gesprächsführung sind mediatorische Elemente enthalten.

Der No Blame Approach (wörtlich: Ohne Schuld Ansatz) ist eine lösungsorientierte Intervention, die das Mobbing beenden soll und gleichzeitig die Situation des/der Mobbing-Betroffenen positiv verändern will. Dabei verzichtet der No Blame Approach auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen. Stattdessen werden die Mitschüler:innen aktiv einbezogen, um negative Gruppendynamiken zu durchbrechen. Der Ansatz vertraut auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, selbst wirksame Lösungen herbeizuführen. Sozialarbeitende und Lehrkräfte, die den No Blame Approach anwenden, berichten von ausgesprochen positiven Erfahrungen.

Was lernst du?
In dieser Fortbildung lernst du den No Blame Approach als praxisbewährte, alternative Interventionsmethode kennen. Du erhältst das nötige Handwerkszeug, um den Ansatz direkt in deiner täglichen Arbeit anwenden zu können.

Für wen ist die Fortbildung?
Die Fortbildung richtet sich an ausgebildete Mediator:innen, die ihre Kompetenzen in der Konfliktvermittlung erweitern wollen und/oder die sich für die Zertifizierung gemäß §6 Mediationsgesetz weiterbilden möchten.  Auch für pädagogische Fachkräfte, die in Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen oder Jugendgruppen tätig sind – und nach handlungsorientierten, alltagstauglichen Methoden im Umgang mit Mobbing suchen- ist diese Fortbildung empfehlenswert.

Hebräisch für Fortgeschrittene

Der Kurs richtet sich an Hebräischschüler:innen, die bereits über Kenntnisse im Schreiben und Lesen auf Hebräisch verfügen, einer Konversation folgen können, und Kenntnisse der Verbformen in Vergangenheit und Gegenwart haben. Während des Kurses werden wir mehr Sicherheit beim Sprechen entwickeln und ein besseres Verständnis beim Hören von Hebräisch erreichen. Wir werden mit verschiedenen Textformen, Übungen, Liedern, Videos und Spielen arbeiten, um mit viel Spaß in die hebräische Sprache einzutauchen.

Eyal Dinar arbeitet seit 2012 freiberuflich in Deutschland als Hebräischlehrer, und gibt Einzel- und Gruppenunterricht für Anfänger:innen und Fortgeschrittene sowie für Konversationskurse. Er hat mehrere Gruppen-Sprachreisen ins Berliner Umland, im Rheinland, und nach Israel durchgeführt. Seit 2016 unterrichtet er in Düsseldorf, Köln und der Region sowohl in Präsenz als auch online.